Verzeichnis-Listings mit tree

Samstag, 19. Juli 2008

Debian Administration macht auf das kleine, aber sehr praktische Kommandozeilen-Tool „tree“ aufmerksam. Mit tree läßt sich ein Verzeichnis samt Unterverzeichnissen rekursiv einlesen und auf der Konsole oder in einer (html)-Datei (auf Wunsch auch in einer Baumstruktur) ausgeben. Diverse Optionsschalter sind möglich – so läßt sich die abzubildende Verzeichnistiefe festlegen, Verzeichnisse mit oder ohne darin enthaltener Dateien ausgeben und die zu erzeugende html-Datei kann auch Links zu den Dateien enthalten. Das WordPress-Verzeichnis des Tuxpost-Blogs sähe dann in der html-Ausgabe so aus (gekürzt):

http://blog.tuxpost.de
 |-- favicon.ico
 |-- icons
 | |-- debian.gif
 | |-- joomla.jpg
 | |-- tux_kopf_gross.gif
 | `-- usb-stick.png
 |-- img06_1
 | |-- agendus_monat.gif
 | |-- amazon_hackingknoppix.jpg
 | |-- asterisk.gif
 | |-- audio.png
 | `-- worldcup.gif
 |-- index.php
 |-- robots.txt
 |-- wp-admin
 | |-- admin-ajax.php
 | |-- admin-footer.php
 | |-- admin-functions.php
 | |-- admin-header.php
 | |-- admin-post.php
 | |-- admin.php
 | |-- async-upload.php
 | `-- wp-admin.css
 |-- wp-trackback.php
 `-- xmlrpc.php

Falls man Dokumentationen aus Quelltext, bspw. LaTeX, erstellen muß, hat man hier sehr schnell eine Strukturübersicht der Quelltextdateien zur Hand. Da es sich um ein reines C-Programm handelt, sollte man es auch unter Windows via Cygwin oder anderen Compilern kompiliert bekommen oder holt sich ein bereits kompiliertes Paket von GnuWin32.