Resco Explorer Update

Freitag, 07. März 2008

RescoExplorer 2008Rescos Dateiexplorer für Palm und Winmob hat ein größeres Update erfahren und firmiert jetzt als Explorer 2008 Version 4.01.x. Die wichtigsten Neuerungen sind u.a. eine Reparaturmöglichkeit für diverse Zuordnungen (was hier dazu führte, daß Agendus wieder Kontakt- und Termindaten über Bluetooth versenden konnte), eine Möglichkeit, Dateien auf der SD-Karte zu verschlüsseln (AES 128 Bit – wobei Dateien, die in ein spezielles Verzeichnis kopiert werden, automatisch verschlüsselt abgelegt werden) und viele neue Funktionen im Bereich Netzwerken, insbesondere FTP über Bluetooth aka „Bluetooth Browsing“. Umgekehrt ermöglicht der beigelegte Bluetooth Server den Zugriff von anderen Geräten auf den eigenen PDA ähnlich Softicks Blue Files. Alle neuen Features finden sich in den Release Notes.

Das Update ist für registrierte Nutzer kostenlos, sofern die Registrierung innerhalb der letzten 12 Monate erworben wurde. Andere zahlen 50% vom Neupreis, der bei 30 USD liegt. Eine deutschsprachige Version ist erhältlich.

Rescos Explorer zählt hier zu den „essential tools“ auf dem Palm. Neben den üblichen Features eines Dateimanagers (Archive anlegen, verschieben und kopieren pp.) hat man hier einen bequemen Zugriff auf die Palm-Einstellungen (Preferences) sowie optional eine spezielle Sortierung aller Dateien nach Programmzuordnungen, dargestellt in einer virtuellen Ordneransicht (s. Screenshot). Also ein „must have“ für den, der’s noch nicht hat.

TrueCrypt 5 nun kernelunabhängig

Mittwoch, 06. Februar 2008

SecDie heute erschienene Version 5.0 des Verschlüsselungstools Truecrypt bringt diverse wichtige Neuerungen mit. Neben dem SHA-512 Hash-Algorhythmus, der das bisherige SHA-1 ablöst, erfreuen sich nun auch Linux-Anwender an einer GUI-Variante und vor allem an einem Redesign der Software, das sie unabhängig von den jeweils verwendeten Kernelversionen macht. Das hat den unschätzbaren Vorteil, daß bei einem Kernelupdate nicht ggf. jedesmal das TrueCrypt-Modul erneuert bzw. neu übersetzt werden muß. Unter Windows läßt sich nun auch die Systempartition verschlüsseln. Eine Liste der Änderungen findet sich auf der Projekt-Website.

Mit TrueCrypt lassen sich einzelne verschlüsselte Datei-Container erstellen, die beispielsweise unter Windows als zusätzliche Laufwerke eingebunden werden können. Auch ganze Partitionen lassen sich verschlüsseln und bei Bedarf mounten. Die Software ist erhältlich für Windows (2000 bis Vista), MacOS X sowie als vorkompilierte Pakete für Linux (SuSE und Ubuntu). Der Sourcecode ist ebenfalls erhältlich unter der Truecrypt Collective License.

[Update] Die neue Version scheint sich nicht mit der Ubuntu/Kubuntu Gutsy 7.10 zu vertragen – nach dem Kopieren von 80 MB in den TC-Container ist Schluß und das System hängt komplett. Intelligenterweise wird die funktionierende Vorgängerversion 4.3a, die noch ein Kernelmodul verwendete, nicht mehr als Download angeboten, sondern nur noch die Windows-Version. Im Forum von ubuntuusers.de findet sich ein Link zu einem Rapidshare-File des 4.3a-gutsy-debs, das dankenswerterweise jemand hochgeladen hat. Da ist auch kein Bundestrojaner drin, Prüfsumme stimmt. ;-)