Ubuntu 9.04 “Jaunty Jackalope” ist da rsp. wird gerade auf die Server geschoben, wie immer “the latest and greatest Ubuntu ever”. Was es bei Upgrades zu beachten gibt kann man im Ansatz den Release Notes entnehmen. Die 9.04 kommt mit GNOME 2.26.1, Kernel 2.6.28.9, Support für das EXT4-Dateisystem, X.Org 7.4, OpenOffice.org 3.0.1 und Verbesserungen im Bootsystem, GIMP 2.6.6, Totem 2.26.1 u.v.m.
Da die Server wieder überlastet sein werden, empfiehlt es sich, auf Bittorrent auszuweichen. Und da die Torrents auf den überlasteten Servern liegen, hier die Original-Torrents vornehmlich der DVD-Versionen. Die Netbook-Version ist leider nur als Direkt-Download erhältlich, allerdings wird das USB-Image auch über die Piratenbucht verteilt. ;)
Ubuntu DVDs
Ubuntu Server CDs
Kubuntu DVDs
Xubuntu CDs
Ubuntu Studio DVDs
MythBuntu
Edubuntu Addon-CD
Wem die Saugerei zu mühselig ist, erhält alle Versionen auch für 1 Appel und 2 Eier im Tuxpost Shop, Versand ab Freitag, 24.4.2009.
Die auf Ubuntu 8.10 aufsetzende Easy Peasy (ehemals Ubuntu-eee) ist in der Version 1.1 freigegeben worden. Gegenüber der ersten Version gibt es vor allem unzählige Bugfixes, ein neues ausgewogeneres Erscheinungsbild (Wallpaper, Bootscreen, Theme, Icons usw.) sowie diverse Aktualisierungen der enthaltenen Software. Eine Upgrademöglichkeit besteht erst ab morgen (Mittwoch), das ISO ist über Sourceforge erhältlich und rund 900 MB groß. Die künftige Easy Peasy 2.0 wird dann auf Ubuntu 9.04 basieren. Zum Veröffentlichungstermin hat man sich auch eine neue Website gegönnt, allerdings scheint die Hardware etwas zu schwächeln.
Das ISO auf einen USB-Stick zu schieben und von dort zu installieren sollte weiterhin mit unetbootin möglich sein.
Der Ubuntu Netbook Remix 9.04, eine spezielle Ubuntu-Version für Netbooks mit spezieller Oberfläche, ist mit der aktuellen 9.04 Beta nun offizieller Teil der Ubuntu-Familie. Bisher war diese Version noch relativ unbrauchbar und erinnerte vom Layout und den vorinstallierten Tools eher an eine Vorstudie speziell für Tablet-PCs. Unterstützt (“models known to work well”) werden nun die Netbooks von
Die Datei ubuntu-9.04-netbook-remix-i386.img gibt es als Image für USB-Speicherträger auf dem Ubuntu-Server (als “UNR USB image”) und läßt sich mit dd auf dem USB-Stick installieren. Falls Ihrem Stick das Device “sdf” zugeordnet wurde, lautet der Installationsbefehl
dd if=ubuntu-9.04-beta-netbook-remix-i386.img of=/dev/sdf
(dd input-file output-file/Device). Falls dem Stick ein anderes Device zugeordnet worden ist, muß man den Befehl natürlich entsprechend ändern. Überprüfen läßt sich dies, indem man den Stick vorher mountet und mittels “df” nachsieht, welches Device er nun bekommen hat. Alternativ geht natürlich auch “cat /etc/mtab”.
Wieweit sich diese offizielle Netbook-Ubuntu von den bisherigen Community-(Remix)Versionen wie Easy Peasy oder eeeBuntu u.a. unterscheidet, dürfte die spannendste Frage bei diesem Betatest sein. Und der Screenshot:

Auf das Bild klicken zur Vergrößerung (1024x600px, im neuen Fenster). Soviel vorweg: Beim EeePC 900A geht Wifi nicht automatisch.
[Update] Aufgrund eines Kernelbugs gibt es ein etwas nervendes Problem bei Mouse-over-Effekten, wobei der Bildschirm kurzzeitig einfriert. Laut Distrowatch wird der Bug für die Final Release am 23. April auch nicht mehr gefixed, sodaß man hier auf einen minimal älteren Kernel umsteigen und diesen auf “hold” stellen sollte, damit er beim nächsten Kernel-Update nicht automatisch ersetzt wird. Die Links im Artikel wurden auf die 9.04 Release angepaßt.
Das Sonderheft von LinuxFormat “The Linux Starter Pack” ist für Linux-Einsteiger gedacht – vom Aufsetzen des Systems, ersten Schritten, Konfiguration und Troubleshooting.
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Die ehemals kostenpflichtige Ausgabe ist vom April 2008. Etwas aktueller ist der “Ubuntu Pocket Guide and Reference“, der auch die Ubuntu 8.10 vom Herbst 2008 einschließt. Die PDF-Version ist identisch mit der gedruckten Ausgabe. Und da niemand mehr Handbücher liest, erfreut sich diese Klientel an:
“It’s ideal for those who need vital information on all aspects of using Ubuntu, but who don’t have time to wade through thick documentation.”
Englischkenntnisse sind in in beiden Fällen vonnöten, aber das ist ja generell bei Unix/Linux Voraussetzung. Sollte man meinen. (Links via DistroWatch Weekly)
Easy Peasy 1.0, eine modifizierte Ubuntu 8.10 speziell für Netbooks wie die EeePCs von Asus, ist veröffentlicht worden. Die Easy Peasy 1.0 sollte eigentlich wie ihr Vorgänger Ubuntu-eee (8.10) heißen, allerdings hatte Canonical um eine neue Namensgebung gebeten. So haben wir statt eines Updates einen neuen “Brand” namens Easy Peasy, der eigentlich eine Ubuntu-eee 8.10 ist.
Die Easy Peasy unterstützt (im Gegensatz zur älteren Ubuntu-eee 8.04.x) nicht nur gewisse Asus-Netbooks, sondern eine breitere Palette an mobilen Geräten – das war zumindest das Ziel. ;) Die Release Notes sind noch nicht online, im Moment ist nur das ISO über Sourceforge erhältlich. Ein spezielles UNetbootin zum Verschieben des ISOs auf ein USB-Medium ist zusammen mit ein paar nützlichen Skripten hier erhältlich.
Die Easy Peasy ist nicht zu verwechseln mit der eeeBuntu – ebenfalls sehr zu empfehlen, aber ein ganz anderes Projekt.
Easy Peasy 1.0 mit Netbook Remix (auf das Bild klicken zur Vergrößerung, 800×480, im neuen Fenster). Die CD ist zunächst nur english only, weitere Sprachpakete müssen nachinstalliert werden. Daneben erfreut uns die Distribution mit OpenOffice 3.0, Skype, Picasa, Songbird, XSane (Scanner), Java und diversen Spielen. Als Kernel kommt 2.6.27-8-eeepc zum Einsatz. Da die neue Namensgebung relativ kurzfristig erfolgte, ist das Design (Lemon – gelb und hellgrün) nicht gerade ausgefeilt, aber das sollte eh nur ein Nebenaspekt sein. Bugs und Probleme können im inzwischen recht munteren Forum besprochen werden.
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