Asus’ EeePC, ein mit Flash-Speicher statt Festplatte ausgestattetes Mini-Notebook, erlebte im asiatischen Raum nach Firmenangaben einen recht fulminanten Verkaufsstart – soll heißen, das Teil ging weg wie warme Semmel. Auf der neuen EeePC-Website gibt es einen kleinen Screenshot der Benutzeroberfläche sowie eine tabellarische Übersicht der unterschiedlichen Ausstattungsvarianten. In Deutschland soll das Gerät wahrscheinlich ab November verkauft werden, der Preis steht allerdings noch nicht fest. Spekulationen bewegen sich zwischen 200 und 300 Euro, wobei wohl 300 Euro die magische Grenze sein dürfte, bis zu der das Teil noch als Schnäppchen gelten könnte.
Alle Modelle laufen unter einer Linux-Variante, SSD-Storage liegt je nach Modell zwischen 2 und 8 GB bei 256MB bis 1G Hauptspeicher und einem 7″-Display. LAN und WiFi 802.11 b/g on Board, je nach Akku (4400 mAh bis 5200 mAh) werden bis zu dreieinhalb Stunden Laufzeit angegeben. Das Gewicht liegt jeweils unter 1 KG. Interessante Einzelheiten zur Linux-Version sowie der enthaltenen Software fehlen leider. Sieht aus wie Palms nicht produzierter Foleo, nur daß die PDA-Anbindung fehlt. Aber was nicht ist, kann ja immer noch kommen. (Abb.: Asus)
Nachdem die ersten “Dienstleister” einen Hack gegen die üppige Gebühr von 100 USD anboten, gibt es nun vom IPhone Development Team (das dürfte nicht das von Apple sein…) eine Freeware, die die Zwangsfixierung auf einen Mobilfunkanbieter und dessen Preise aufhebt. Verfolgt werden kann diese Geschichte u.a. bei Gizmodo. Bleibt abzuwarten, ob damit Apples Geschäftsmodell beim iPhone, auch über die Telefongebühren dem Anwender das Geld aus der Tasche zu ziehen (gerüchteweise 10% vom Umsatz), hinfällig ist.
Ob man sowas im Herbst, wenn dieses Telefon genannte Grafikadventure in die Läden von T-Online kommt, tatsächlich braucht, ist eher mit nein zu beantworten. Der einzige Zweck ist schließlich die Generierung von zusätzlichen Umsätzen (Musik, Programme nur auf Safari-Basis online nutzbar), an denen Apple partizipieren möchte. Software von Drittanbietern bleibt ausgesperrt, und nur mit Hacks will man ja nicht arbeiten. Rein funktional fällt Apples künstlich verkrüppeltes Wunderwerk damit weit hinter die Möglichkeiten anderer Smartphones zurück. (Info kam von PalmAddicts)
[Update] Nach einem Bericht von heise.de, der auf einem Artikel von boingboing.net basiert, sind auch die neuen IPods als Blackbox ausgelegt Während man bisher auch Winamp oder Rhythmbox zum Bestücken des Musikplayers verwenden konnte, ist dafür zukünftig zwingend Apples iTunes zu verwenden.
“Den Berichten zufolge ist die Song-Datenbank jetzt mit einer Prüfsumme gesichert. Nimmt eine andere Software als iTunes Veränderungen an der iTunesDB vor, passen Datei und Prüfsumme nicht mehr zusammen. In der Folge meldet der Player, dass auf dem Gerät gar keine Songs, Videos oder Fotos gespeichert seien.” (Heise)
Was nur eine Frage der Zeit war, wann Apple den Kunden im apple-eigenen Ökosystem einsperren wird. Die Pinguine von der Tuxpost beschallen sich seit einiger Zeit mit einem SanDisk Sansa der e200-Serie (Bild rechts), der diese ganzen DRM-Einschränkungen nicht hat. Wer sich dafür interessiert: Als Auslaufmodell im Moment als Schnäppchen erhältlich ab ca. 70 Euro (Amazon) mit 2GB Flashspeicher aufwärts, das Gerät läßt sich zum Bestücken wahlweise in den speziellen Modus für Winamp etc. (MTP) als auch in den USB-Laufwerksmodus (MSC) schalten und hat einen Slot für eine mikroSD-Karte. Etwas problematisch ist das Verwenden von Playlisten. Die mp3-Tags sollten zudem eine gewisse Konsistenz aufweisen, da der Sansa-Player aus diesen Daten seine Dateiverwaltung aufbaut. Zudem sollte man eine aktuelle Firmware aufspielen, die u.a. ein Problem mit der Lautstärkeeinstellung behebt: SanDisk Sansa e 250 DAP bei Amazon.
Drucken

Man kann spekulieren, ob es von Palm noch einmal einen neuen (reinen) PDA geben wird oder ob die etwas in die Jahre gekommenen “alten” Geräte die letzten sein werden und Palm nur noch auf Smartphones und Zubehör ala Foleo setzen wird. Wer sich einen T|X (mit Wifi und großem Display) zulegen möchte, sollte sich angesichts der abstrusen Modell- und Geschäftspolitik vielleicht beeilen.
Auch wenn die darauf laufende Software mittlerweile etwas angestaubt ist, lohnt sich die Mitnahme der aktuellen Cash Back Aktion, die vom 20. August bis 30. September 2007 läuft. Wie bei ähnlichen Aktionen in der Vergangenheit auch, schickt man den Kaufnachweis aus diesem Zeitraum zusammen mit dem Etikett der Box an Palm (Irland) und erhält dann nach einer Weile einen Teil des Kaufpreises zurückerstattet. Beim T|X sind es immerhin 60 Euro (bei rund 270 Euro Neupreis bei Amazon), die teureren Treos bringen entsprechend mehr.
Powered by Twitter Tools


