Resco Explorer Update

Freitag, 07. März 2008

RescoExplorer 2008Rescos Dateiexplorer für Palm und Winmob hat ein größeres Update erfahren und firmiert jetzt als Explorer 2008 Version 4.01.x. Die wichtigsten Neuerungen sind u.a. eine Reparaturmöglichkeit für diverse Zuordnungen (was hier dazu führte, daß Agendus wieder Kontakt- und Termindaten über Bluetooth versenden konnte), eine Möglichkeit, Dateien auf der SD-Karte zu verschlüsseln (AES 128 Bit – wobei Dateien, die in ein spezielles Verzeichnis kopiert werden, automatisch verschlüsselt abgelegt werden) und viele neue Funktionen im Bereich Netzwerken, insbesondere FTP über Bluetooth aka „Bluetooth Browsing“. Umgekehrt ermöglicht der beigelegte Bluetooth Server den Zugriff von anderen Geräten auf den eigenen PDA ähnlich Softicks Blue Files. Alle neuen Features finden sich in den Release Notes.

Das Update ist für registrierte Nutzer kostenlos, sofern die Registrierung innerhalb der letzten 12 Monate erworben wurde. Andere zahlen 50% vom Neupreis, der bei 30 USD liegt. Eine deutschsprachige Version ist erhältlich.

Rescos Explorer zählt hier zu den „essential tools“ auf dem Palm. Neben den üblichen Features eines Dateimanagers (Archive anlegen, verschieben und kopieren pp.) hat man hier einen bequemen Zugriff auf die Palm-Einstellungen (Preferences) sowie optional eine spezielle Sortierung aller Dateien nach Programmzuordnungen, dargestellt in einer virtuellen Ordneransicht (s. Screenshot). Also ein „must have“ für den, der’s noch nicht hat.

TomTom OVIs

Freitag, 07. März 2008

NetworkNie mehr den Discounter der Wahl verpassen, wenn man mit dem Navigationsgerät durch die Pampa kutschiert? Oder eine Werkstatt finden, wenn (nicht nur) der Motor kocht? Auf den TomTom-Geräten sind zwar jede Menge Overlays gespeichert, jedoch hat man ggf. andere Interessen. pocketnavigation.de hat eine ganze Reihe zusätzlicher OVIs, die man sich entweder als Datei auf das Gerät kopieren kann oder die nur über die Online-Synchronisation mit TomTom-Home zur Verfügung stehen und (so die Angabe) alle 3 Monate aktualisiert werden. Somit schwebt bspw. das Aldi-Logo gut sichtbar heran, wenn man sich einer Filiale nähert und sorgt garantiert für Heiterkeit bei allen Mitfahrer/innen.

Wer solche OVIs selbst erstellen will, kann sich die Freeware Tyre ansehen. Das Tool verwendet Google Maps zur Umrechnung von Adreß- in Geodaten und zur Erstellung der für TomTom benötigten Overlay-Dateien, man kann sich damit auch bequem eine Route erstellen.

Palm: Doppelte Einträge entfernen

Donnerstag, 06. März 2008

DDDDas dürfte eigentlich jedem Palm-Anwender einmal passiert sein: Irgendwann geht die Synchronisation zwischen Kalender bzw. Adreßbuch und dem PC-Organiser einmal schief – etwa beim Wechsel der Sync-Methode oder beim Wechsel auf einen anderen/neuen PC – und man hat plötzlich jede Menge doppelter Einträge in den jeweiligen Palm-Datenbanken. Nun kann man von Hand alle überflüssigen Einträge aus den Kontaktdaten herauslöschen, was in eine mehr als abendfüllende Beschäftigung ausarten würde: Hier liegen z.B. alle Kontakt- und Termindaten der letzten 3-4 Jahre in einer Palm-Datenbank.

Es gibt zwar ein paar (wenige) Tools, die einem diese Arbeit weitgehend automatisiert abnehmen können, die allerdings nur zu relativen Mondpreisen (20-30 Euro) – gemessen an der Häufigkeit des Einsatzes – erhältlich sind. Mit DDD (Delete Duplicated Data) gibt es nun ein neues Palm-Programm vom Autor des Palm-Zeiterfassungstools TimeCat, Heinz Aigner, zu einem zivilen Preis von 6 Euro. DDD (s. Screenshot) sucht nach doppelten Einträgen in Adressen, Terminen, Aufgaben und Memos und löscht doppelte Einträge, in denen alle Felder gleich sind und erkennt auch Doppelte, bei denen bereits nutzerseitig Änderungen vorgenommen wurden. Man kann statt zu löschen alle doppelten Einträge in eine eigene Kategorie verschieben usw. Erhältlich bei den üblichen Verdächtigen, s. Links.

Asus EeePC kommt, kommt nicht, kommt doch

Freitag, 04. Januar 2008

Allmählich wird’s zum Running Gag: Der offizielle Auslieferungstermin des EeePC, eines Flashspeicher-basierten Mini-Notebooks mit 7-Zoll-Bildschirm unter Xandros Linux zum Preis von 300 Euro, ist auf den 24. Januar verschoben worden. Und da Asus selbst in den USA, wo das Teil im Spätherbst 2007 eingeführt wurde, Lieferschwierigkeiten hat, gehe ich mal davon aus, daß man sich bei der Nachfrage nach dem EeePC völlig verschätzt hat. Ansich ein Novum bei Computer-Hardware. Immerhin geht’s jetzt nicht zu wie in den 70ern, als IBM noch huldvoll Hardware zuteilte und deren Vertreter auch so auftraten – wie Graf Koks. Nach golem.de erklärt Asus die Verschiebung mit einem Strategiewechsel *lach*: Statt über „ausgewählte Partner“ will man jetzt „flächendeckend“ das Gerät anbieten. Wie schön, hat man doch angesichts der großen Nachfrage noch Spielraum bei der ursprünglichen Preiskalkulation. Nicht? ;-)

Noch besser ist die Information, daß bereits nächste Woche in Las Vegas der Nachfolger mit 8,9-Zoll-Bildschirm vorgestellt werden soll. Die spannende Frage ist dann, welche Preisvorstellung die Fa. Asus für dieses Modell beschleicht. Mich beschleicht da eher der Drang, die aktuelle Bestellung zu stornieren und die weitere Entwicklung abzuwarten. Bei 400 Euro ist man raus.

Ein Link im golem-Forum führt zu einem unterhaltsamen Spiegel-Artikel Wahnsinn mit Format über das Osborning und den Selbst-Abschuß von IT-Anbietern durch verfrühte Werbung oder ungeschickte Produktpolitik. Ganz so schlimm kommt’s für Asus dann doch nicht, da der EeePC ja eher als Nischenprodukt nebenher läuft.