PCLinuxOS 2009.1 Final veröffentlicht

Donnerstag, 12. März 2009

2 Jahre hat es gedauert, nun liegt nach der letzten “offiziellen” Version von 2007 die PCLinuxOS 2009.1 in der Endfassung vor. Als Desktop kommt KDE 3.5.10 zum Einsatz, da man die bisherige Funktionalität (Konfig-Tools wie das aufgebohrte Mandriva-Controlcenter) unter KDE4 nicht in der gleichen Weise nachbilden konnte. KDE4 wird zu einem späteren Zeitpunkt über die Repositories erhältlich sein. Ebenfalls als Download erhältlich ist eine Version mit Gnome 2.24.3.

Diverse Live-CDs setzen inzwischen auf der PCLinuxOS auf, sodaß in nächster Zeit eine ganze Reihe von “Remastered Versions” zu erwarten sind. Persönlicher Favorit ist die SAM Linux mit deutscher Lokalisierung und Xfce als Desktop. Die PCLOS 2009.1 bietet erstmals ein eigenes GUI-Tools namens mklivecd GUI an, das den Prozeß des “Remasterns” erleichtern soll. Somit dürften wir auch bald deutsche Sprachunterstützung auf der Live-CD haben – für die Festplatteninstallation lassen sich die Sprachpakete wie gehabt über die Repositories online nachladen.

Wer bestimmte SATA-Laufwerke bzw. -Controller verwendet, bekommt beim Bootvorgang ein paar Probleme. Offenbar tritt hier wieder der Bug im verwendeten 2.6.26er Kernel auf, der schon bei diversen Debian- und Ubuntu-Ablegern nervte (was mit einem aktuelleren Kernel dann behoben wurde): Die PCLOS Live-CD findet beim Booten das eigene Squashfs-Image nicht mehr. Screenshots kommen später.

PClinuxOS 2009 Beta 3

Sonntag, 08. Februar 2009

Die PCLinuxOS geht in die nächste Runde:

The Ripper Gang is pleased to announce this public beta ISO release of what will ultimately become PCLinuxOS 2009.

Übersetzt: Die Entwickler-Bande präsentiert eine öffentliche Beta, genauer: Die dritte. PCLOS Beta 3 kommt als Live-CD (english only) mit KDE 3.5.10 statt 4.x, OpenOffice 3 pp. Die Betas sind tatsächlich nur für Betatester gedacht – ein Upgrade auf die 2009 Final ist nicht vorgesehen und auch nicht möglich. Die Installation von KDE 4 wird nach Erscheinen der 2009 Final aus den Repositories möglich sein. Release Notes, Download-Mirrors und Danksagungen im PCLinuxOS-Forum.

PCLinuxOS 2009 Beta

Sonntag, 19. Oktober 2008

Welch Freude, es geht weiter. ;) Die auf Mandriva basierende PCLinuxOS scheint nach anderthalb Jahren ein neues offizielles (und aktuelles…) Final Release zu bekommen. Zwar gab es seit der letzten Version PCLOS 2007 diverse Updates, nur bestand die Grundinstallation aus dem alten ISO und anschließendem kompletten Systemupdate.

Die Beta kommt mit KDE 3.5.10 (KDE4 kann über die Repositories online nachinstalliert werden), Kernel 2.6.26.6.tex2, KDE 3.5.10, Open Office 2.4.1, Firefox 3.0.3, Thunderbird 2.0.0.14, Frostwire, Ktorrent, Amarok, Flash, Java JRE, Compiz-Fusion 3D usw. und sieht relativ unspektakulär aus. Natürlich gibt’s auch das übliche Mandriva Control Center mit zentralem Zugriff auf die Rechnerkonfiguration. Mehr in den Release Notes.

Ein Klick auf den Screenshot zeigt die PCLOS 2009 Beta in voller Pracht mit geöffnetem Control Center (1280×1024 im neuen Fenster oder hier klicken).

pclos2009

EeePCLinuxOS Beta 3-1 erschienen

Freitag, 23. Mai 2008

Eine speziell für den EeePC angepaßte Variante der Linux-Distribution PCLinuxOS namen EeePCLinuxOS ist in der Inkarnation Beta 3-1 erschienen, wie das Original im Urzustand mit KDE english only. Für den Betrieb am EeePC läßt sich der Inhalt der ca. 680MB großen ISO-Datei, die eigentlich als Live-CD gedacht ist, unter Windows (jaja, syslinux…) über das Skript EasyUSBInstall in ein temporäres Verzeichnis schieben, das anschließend auf den USB-Stick kopiert wird. Eine Batchdatei ruft danach syslinux auf und macht den Stick bootfähig.

Allerdings hatte ich hier ähnliche Probleme wie bei der Mandriva-Installation auf dem EeePC – der Installer und hier der Bootloader vergißt rsp. verwechselt die Devices, sodaß das Loop Image (livecd.sqfs), das ja mit auf dem Stick liegt, nirgends gefunden wird. Abhilfe schafft dabei ein zweiter (nicht bootbarer!) Stick oder eine USB-HD mit den benötigten Dateien. Anschließend läuft die EeePCLOS durch bis zum speziell angepaßten KDM-Login und weiter bis zum KDE-Desktop. Wifi out of the Box, Netzwerk dto., installationsbereit für die 4 GB Flash des EeePC. Wer die Distribution nur einmal ausprobieren möchte, hat dazu vorher ausreichend Gelegenheit, da die PCLOS im Live-Modus läuft (Squash-fs) und Änderungen in eine spezielle Datei auf dem Stick geschrieben werden.

Neben einer durchgehend konsistenten GUI wurde besonders Rücksicht auf die geringe Auflösung des EeePC genommen, wenn man auch in den normalen KDE-Konfigurationstools stellenweise die unteren Buttons sucht – das ist allerdings nicht distributionstypisch, sondern der geringen Bildschirmhöhe (480px) des EeePC geschuldet. In der Beta 3-1 werkelt der Kernel 2.6.22.17, ein gepatchter Madwifi 0.9.3.3, Claws Mail statt Thunderbird sowie erstmals die KDE Games. Sofern die Webcam im Bios aktiviert ist, befindet sich der Starter für WxCam direkt auf dem Desktop. Cheese…

Die EeePCLOS hat neben dem “normalen” Desktop-Modus wie bei Xandros eine Art “Simple Mode” in Form eines modifizierten lxlaunchers. Lokalisieren kann man die Distribution über den Paketmanager, indem man sich die kde-i18n-de und bspw. openoffice.org-l10n-de sowie weitere -de-Pakete holt. Und die Screenshots mit deutscher Lokalisierung (zur Vergrößerung auf das Bild klicken – öffnet im neuen Fenster in Originalgröße 800×480):

EeePCLOS Screenshot

EeePCLinuxOS mit deutscher KDE-Lokalisierung. Snapshot in Originalgröße hier (800×480)

PCLinuxOS mit Firefox

Und mit Firefox. Die Hauptseite der Tuxpost paßt exakt ins schmale Fenster. Snapshot in Originalgröße hier (800×480).

Fleissige Weihnachtsmänner

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Erstaunlich viele Betas und Release-Kandidaten sind über die Weihnachtsfeiertage erschienen. Neben der ersten Beta der auf Gentoo aufsetzenden Sabayon 3.5 Loop1 Live-DVD (Beta 1 – “New theme, new logo, new ideas, new stuff! Gosh, it’s all new oh oh ohhhh!”) erfreut einen vor allem die Weiterentwicklung der SAM Live-CD: Ein Klon von PCLinuxOS, jedoch mit Unterstützung von rund 60 Sprachen (darunter deutsch), Xfce 4.4.2 als Standard-Desktop und diversen Erweiterungen und Hacks gegenüber dem “originalen” PCLOS. Die SAM hat damit alle Vorteile der PCLOS wie diverse Konfig-Tools (sprich Mandriva-Controlcenter mit Erweiterungen) und sehr guter Hardware-Erkennung, und dank Xfce läuft sie recht flott auch auf nicht so ganz aktueller Hardware. Daß bei dieser Funktionalität OpenOffice auf der Live-CD weichen mußte, läßt sich verschmerzen. Im Bild sehen wir gerade, daß auch der Weihnachtsmann diese famose Live-CD verwendet, na also!

Ebenfalls neu ist die Weihnachtsausgabe der Sidux 2007-04.5 als kombinierte Version für x86 und AMD64 – eine Live-DVD auf Basis von Debian Sid mit Stand vom 26.12.2007. Achja, alle erwähnten CDs/DVDs gibt’s hier im Tuxpost Shop für 1 Appel und 2 Eier.

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