Aus BackTrack wird Kali Linux

Donnerstag, 14. März 2013

Die beliebte Distribution für Penetration Testing und sonstige Sicherheitstests, BackTrack, nennt sich in der aktuellen Release vom 13.3.2013 nun Kali Linux, basiert statt locker auf Ubuntu nun auf Debian und hat GNOME als Desktop.

Laut Release Notes ist es nun einfacher, eigene Versionen des ISOs zu erstellen, zudem ist die Kompatibilität mit dem Debian Repository gegeben und der Updateprozeß soll damit bei fest installierter Distribution zukünftig schmerzfreier verlaufen  (echtes Update statt ständiger Neuinstallation).

Angeboten wird auch eine Version für ARM Prozessoren, sodaß Kali bspw. auch mit dem Rasberry Pi verwendet werden kann. Tests mit Tablets sollen folgen, erwähnt wird etwas das Motorola Xoom.

BackTrack 5 R2 Security DVD released

Freitag, 02. März 2012

Die Backtrack ist eine Live-DVD auf Ubuntu-Basis und Nachfolger der Security-Distibutionen Whoppix, IWHAX, und Auditor. Es steckt also jahrelange Erfahrung im Bereich “Penetration Testing” pp. dahinter. Die Version 5 R2 enthält eine ganze Reihe neuer Tools, die Anbindung der eigenen Repositories an die Ubuntu-Updates wurde etwas beschleunigt und ein Tool fürs Data Mining von Maltego (CaseFile) integriert.

aptosid-Fork Siduction released

Sonntag, 01. Januar 2012

Das neue Jahr hat kaum begonnen, schon legen zwei der interessantesten Distributionen ein erstes Final Release vor.

Aptosid entstand als Fork von Sidux auf Basis von Debian Unstable (Sid). Grund für den Fork waren diverse Umstimmigkeiten zwischen dem Sidux e.V., der als Organisation die Distribution incl. Ressourcen getragen hat bzw. trägt, und den Entwicklern sowie der Streit um einige Merkwürdigkeiten bei der Verwendung von Geldmitteln. Das aktuelle Aptosid-Release 2011-03 hat einen sehr aktuellen Sync vom 31.12. mit Debian-Sid und enthält dazu tonnenweise Anpassungen, Skripte und ein eigenes Repository, um das Gesamtkunstwerk stabil am Laufen zu halten. Entsprechend empfiehlt sich ein häufiges Systemupdate. Wer sich mit Linux halbwegs auskennt und auch gelegentliche Hänger, die der Aktualität von Debian Unstable geschuldet sind, notfalls selbst flicken kann, erhält mit der Aptosid ein prima System.

Aptosid
Abb.: Aptosid 2011-03 mit KDE. Auf das Bild klicken zur vollen Größe (im neuen Fenster, 1024x768px)

Auch bei Aptosid gab es nach einer Weile Streit, diesmal zwischen den Hauptentwicklern und der Community, der auf relativ unschöne Weise im dortigen Forum ausgetragen wurde und in einem erneuten Fork namen Siduction endete. Ein Blog-Eintrag Warum wir aptosid forken gibt eine kurze Übersicht über die Motivation, die die dortigen Entwickler zu diesem doch sehr arbeitsintensiven Vorhaben trieb, um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber “wir sind euer freundlicher aptosid Fork 2011″ (ebd.) hört sich schon einmal sehr gut an! Vielleicht wird deshalb in manchen Firmen nur ungern ein reiner Techniker als Supporter auf die Kunden losgelassen, hier besichtigen wir dann womöglich die Auswirkungen, falls es doch einmal geschieht. ;-)

Siduction
Abb.: Siduction 2011.1 mit KDE. Auf das Bild klicken zur vollen Größe (im neuen Fenster, 1024x768px)

Aptosid released ein kombiniertes i386/amd64-Imgage mit KDE als Standard-Desktop (2 GB ISO) sowie ein schmales 500 MB-ISO mit Xfce 4.8. Siduction hat je nach Architektur getrennte ISOs, dafür jedoch Live-CDs mit LXDE-Desktop sowie DVDs (950 MB-ISOs) mit KDE- und Xfce-Desktop.

Downloadlinks jeweils auf den Projektseiten, wer dafür keine Lust hat, bekommt die gebrannten ISOs als CD-R/DVD-R auch hier im Tuxpost-Shop für jeweils 3 bis 4 Euro zzg. 2 Euro Versandpauschale: Aptosid und Siduction auf Verbatim-DVD-Rs.

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  • Lewandowski haben sie für's Bleiben das Gehalt erhöht. Falls man in die engere Wahl kommt, kann man das ja beiläufig erwähnen ;) vor 5 Stunden

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