Frenzy 1.3 FreeBSD Live-CD für Sysadmins

Dienstag, 27. Juli 2010

Nach längerer Zeit, in der nur russisch lokalisierte Versionen erhältlich waren, kommt mit der Frenzy 1.3 wieder eine englische Version der Live-CD für Sysadmins heraus – deutsche und andere Lokale lassen sich am Bootpromt einstellen.

Frenzy 1.3 ist eine Live-CD auf Basis von FreeBSD 8.1, die sich vor allem an Systemadministratoren richtet, und entsprechend ist auch die Auswahl an Programmen und Tools, die man auf der CD findet. Jede Menge Netzwerk(verwaltungs)-Tools, Forensik, Filerepair-Tools, ClamAV, Perl und Python, Texttools und zur Abwechslung XMMS und mplayer, falls man zwischendurch die Krise bekommt. Frenzy startet ziemlich flott durch bis zur Konsole, über startx geht es dann in Fluxbox. Diverse Tools sind dort übersichtlich sortiert über das Menü (rechte Maustaste) erreichbar.

Erhältlich als “Lite”- (93 MB) und Standard-Version (ca. 630 MB) per FTP-Download, für Nichtsauger auch gegen 3 Euro zzgl. 2 Euro Versand im Tuxpost-Shop.

Neue PCLinuxOS 2010 Community-Versionen

Montag, 19. April 2010

Auf der PCLOS-Hauptseite steht seit Tagen nichts, nur die Links der Community-Versionen wurden bereits auf die neuen Versionen aktualisiert: Neue PCLinuxOS-Live-CDs in den Spielarten Xfce, Gnome, LXDE/Openbox und Enlightenment 17 sind freigegeben worden. Die Release-Notes dürften noch etwas auf sich warten lassen, aber man ist schon froh, daß diese ursprünglich sehr innovative (und populäre) Distribution nach diversen Querelen nicht gänzlich untergeht. Die CDs sind zunächst “english only”, lassen sich aber durch den Paketmanager lokalisieren. Die Basis ist jeweils Mandrake 2010.0 Basiert locker auf Mandriva, inzwischen hat man ein eigenes Repository mit rund 12.000 Paketen (rpm), das per apt und/oder Synaptic verwaltet werden kann.

PCLOS E17

PCLinuxOS 2010 Enlightenment 17

PCLOS Gnome

PCLinuxOS 2010 Gnome Screenshot

PCLOS Gnome

PCLinuxOS 2010 Phoenix-Xfce Screenshot

Nicht-DSLer erhalten die CDs für jeweils 3 Euro auch hier im Tuxpost-Shop. Lokalisierungen müssen, sofern benötigt, dann trotzdem online nachgeladen werden.

[Update] Die Hauptversion mit KDE 4.4.2 ist nun ebenfalls erschienen, Links ebd. Die Live-CD rennt übrigens äußerst schnell, die KDE-Version erscheint erfreulicherweise im alten Stil mit “richtigem” Menü und ohne viel Schnick. Eine bebilderte Einführung zur Festplatten-Installation hat HowtoForge: “The Perfect Desktop – PCLinuxOS 2010 (KDE)”.

PCLOS KDE

PCLinuxOS 2010 KDE 4.4.2, das Wallpaper ist eher für Breitbildschirme gedacht.

KinderTux 3.03 veröffentlicht – Linux für Kids

Dienstag, 26. Januar 2010

TuxMit der KinderTux v3 erweitert Dieter Schütze seine verdienstvolle Reihe an Live-CDs für 3 bis 12jährige auf Basis von Mandriva um eine spezielle Version für die lieben Kleinen, die erstmals ein Filtersystem (“Internet Kinderschutz” via lokalem Proxy und Whitelists) beinhaltet. In der Grundeinstellung sind zunächst alle Adressen außer denen in der Whitelist gesperrt. Auf dem LXDE-Desktop warten dann startbereit im unteren Panel GCompris, Kartoffelknülch, Tux Paint, Ksudoku, ein Bild- und Dokumentbetrachter etc., über das Menü erreicht man die übrigen Anwendungen wie LXMusic Player, AbiWord oder den Firefox Browser sowie weitere Spiele und Lernprogramme.

Durch die Verwendung des Mandriva-Systems als Unterbau erhält man auch die Segnungen eines abgewandelten Mandriva Control Centers (hier “KinderTux Control Center” genannt) zur Systemkonfiguration sowie für administrative Aufgaben. In einem speziellen KinderTux-Modul hat man die Möglichkeit, auf dem USB-Stick einen Dateikontainer anzulegen, das Live-System dauerhaft auf Festplatte zu installieren oder auf dem USB-Stick eine Mobilversion der KinderTux zu erstellen. Über Mandrivas Softwareverwaltung lassen sich dann weitere Programme wie gehabt installieren. Im KinderTux Control Center hat man ebenfalls Zugang zu den Einstellungen der Kindersicherung, wo man Black- und Whitelists pflegen kann (Tipp: Falls das root-Paßwort “kindertux” nicht angenommen wird, kommt man mit “lerntux” weiter). Die KinderTux 3.03 ist voll kompatibel zur Mandriva 2010.0. Für einen ersten Eindruck sind die diversen Screenshots auf der Projekt-Homepage sehr nützlich. Download ebd., die ISO-Größe beträgt rund 700 MB. Interessenten ohne DSL bekommen die Kindertux u.a. auch hier im Tuxpost-Shop für 3 Euro plus Versand.

SAM Linux verläßt PCLinuxOS-Basis

Montag, 10. August 2009

Mitten ins Sommerloch fällt der Release-Termin der SAM Linux 2009 Live-CD. Diese Version wird die letzte auf PCLinuxOS-Basis sein – auf welcher Basis man zukünftig weiterarbeiten will, ist noch nicht entschieden. So friert man zwangsläufig die eigenen Repositories ein und setzt verstärkt auf eine Integration mit den Reps der originalen PCLinuxOS.

Nachdem der Distributionsgründer ausgeschieden ist, wird die SAM als Community-Projekt weitergeführt. Nach langer Zeit legt man nun mit der SAM 2009 eine eine Live-CD vor auf Basis von PCLinuxOS 2009.1 (mit Stand vom 18.7.) und XFCE als Standard-Desktop sowie Kernel 2.6.26.8, XFCE 4.6.1, “Unterstützung der meisten WLAN Geräte dort draussen und vom MSI Wind Netbook” (s. Release-Ankündigung incl. Download-Link). Standard-Grafiktreiber ist Vesa.

Als Gründe für die Neuorientierung werden vor allem die etwas schrägen Ereignisse rund um die PCLOS angeführt. Wer eine flotte, schlanke und gut zu bedienende Live-CD sucht, die auch auf einigen Netbooks eine gute Figur macht, sollte sich die SAM einmal ansehen. Neben der Zenwalk war die SAM für den Bereich schlanker Live-CDs immer eine “Redaktionsempfehlung”. Bezugsquelle s.o. oder als CD-R im Tuxpost-Shop.

Sidux 2009-2 “Aether” freigegeben

Mittwoch, 15. Juli 2009

Die beliebte Live-DVD Sidux ist in einer neuen und aktualisierten Fassung 2009-02 “?????” freigegeben worden. Schwerpunkt ist diesmal neben der Treiberei für diverse WLAN-Karten die Integration von KDE 4.2.4, als Kernel verwendet man 2.6.30, was wiederum Anwender mit aktueller Hardware erfreuen wird. Sidux basiert auf Debian Sid aka unstable, und damit einem vor lauter experimentellen Paketen (die bei Debian aber schon recht “stable” sind) die Distribution nicht um die Ohren fliegt, verwendet man in Teilen ein eigenes Repository sowie diverse Skripte, die alles konfigurieren. Erhältlich als kombinierte Live-DVD für i686 und amd64, ebenfalls erhältlich ist eine Live-CD mit XFce als Standard-Desktop. Der Screenshot zeigt diese CD mit XFce und aufgeklapptem System-Menü:

Sidux XFce

(Auf das Bild klicken zur Vergrößerung, öffnet im neuen Fenster)

Sidux entstand zu Urzeiten aus einer Abspaltung von Kanotix (das wiederum auf Knoppix basierte, welches wiederum auf Debian Sid usw. usf…), hat mit diesem aber nicht viel mehr als die Herkunftsgeschichte gemein. Beim Brennen des ISOs (DVD oder CD-R) sollte man erfahrungsgemäß eine sehr niedrige Brenngeschwindigkeit wählen, da die Daten stark komprimiert sind und es beim Betrieb von CD-R sonst zu Lesefehlern kommen könnte.

Letzte Artikel

Seiten

Kategorien

tuxpost.de

Tuxpost ISO-Shop

Frischer Fisch

  • OAuth nennt sich das Experimentierfeld bei twitter, ständige Updates der Clients sind nötig 20 hrs ago
  • twitter frickelt ständig an der Authentifiz.methode herum, von den Linux-Clients arbeitet jetzt kein einziger mehr. Gaga 20 hrs ago
  • "Schächter möchte damit die nachwachsenden Zuschauer binden" (ebd.) Genau dafür haben doch Gestalten wie Lanz eingekauft. ;-D 2 days ago
  • TV und "Online" sollen beim ZDF verschmelzen. Beinhart an der Zuschauerschaft des ZDF vorbei. http://is.gd/eNCAI Die ist 60+x 2 days ago
  • More updates...

Powered by Twitter Tools

Buchtipp