KompoZer HTML-Editor geht in die Beta-Phase

Montag, 12. Oktober 2009

KompoZerDie Version 0.8 des Nvu-Nachfolgers, KompoZer, geht in die Betaphase. Größere Veränderungen gegenüber der letzten Alpha sind ein stark erweiterter FTP-Modus dank Integration von FireFTP-Code, Verbesserungen im “Split View” – gleichzeitige Code- und Preview-Ansicht und -Bearbeitung im geteilten Fenster – sowie verbesserter PHP-Support. Die erste Beta 0.8b1 liegt bereits in diversen Lokalisierungen für Linux (gcc4.2, i686), Windows und Mac vor und ist über die Projektseite bzw. die Webseite des Entwicklers Fabien Cazenave erhältlich. Ältere Tuxpost-Artikel zu den Alpha-Versionen s. hier (Alpha4) und hier (Alpha1).

Der KompoZer-Screenshot im Split-View-Modus vermittelt einen ersten Eindruck (auf das Bild klicken zur Vergrößerung, im neuen Fenster) oder hier.

Kompozer

KompoZer 0.8a4 HTML-Editor

Samstag, 30. Mai 2009

Der ehemalige Mozilla HTML-Editor, spätere NVU und jetzt als KompoZer weiterentwickelte WYSIWYG-HTML-Editor macht in der vierten Alphaversion der 0.8er-Reihe mächtige Fortschritte. Vermißte man bei den ersten Versionen noch den integrierten Quelltexteditor (er war zwar verhanden, aber besonders gut versteckt…), bietet die a4 nun drei Möglichkeiten, sich den Quelltext anzeigen (und bearbeiten) zu lassen: Einmal in der normalen Source-Ansicht, als Preview sowie in in einem geteilten Fenster. Letzteres kennt man vom Dreamweaver: In der oberen Hälfte sieht man die WYSIWYG-Darstellung, in der unteren Hälfte den Quelltext. Änderungen in einem Fenster wirken sich automatisch auf das andere Fenster aus. Zudem läßt sich bei Bedarf noch ein externer Editor zur Bearbeitung einbinden, wobei KompoZer entsprechende Änderungen des Dokuments durch andere Anwendungen erkennt. Im Screenshot sieht man die geteilte Dokumentansicht (auf das Bild klicken zur Vergrößerung oder hierhin, öffnet im neuen Fenster):
Kompozer
Daneben gab es diverse Bugfixes. Schwerpunkt der nächsten Alpha-Version wird die FTP-Unterstützung sein. Der Kompozer ist erhältlich für Linux, Windows und MacOS X, Link s.o. Für Linux empfiehlt sich das tgz-Archiv: Auspacken (nach /home/username/bin/ oder sonstwohin) und loslegen.

UltraEdit für Linux und MacOS

Donnerstag, 12. März 2009

EditorsEiner des besseren Editoren für Plain Text Dateien unter Windows, UltraEdit von IDM, wird zur Zeit nach Linux und MacOS portiert. Besonders programmierende OS-Umsteiger dürften darüber erfreut sein, bietet der Editor doch unter Windows eine ganze Reihe von Features zur Textbearbeitung, die man nicht mehr missen möchte wie Hex-Modus, Spaltenmodus, Ersetzen in Dateien, Konvertierungen in diverse Formate incl. Unicode, einfaches Bearbeiten von Dateien (native) in verschiedenen Formaten, Definieren externer Tools und Log-Ausgabe in Editor-Fenstern, Konfigurierbarkeit pp. bis hin zum integrierten FTP-Client. Die aufgebohrte Version namens UltraEdit Studio ist eine IDE für diverse Programmiersprachen, kostet aber inzwischen auch den stolzen Preis von 130 Euro.

Wie bei Editoren üblich, lassen sich hier Glaubenskriege führen, wieweit nun der bisherige Linux-Lieblingseditor diesem Ultradings überlegen ist und was das Ganze eigentlich soll. Am Ende ist es dann schlicht die Gewöhnung an eine bestimmte Arbeitsumgebung, und hier dürfte durchaus ein Markt für dieses Tool vorhanden sein. Bleibt abzuwarten, wie die Preispolitik von Ian Mead (IDM) aussieht. Zuletzt wurden die Windows-Versionen von UltraEdit und UltraEdit Studio, von denen auch deutsche Lokalisierungen gepflegt werden, immer teurer, sodaß der reine Editor in der Windows-Version bei mittlerweile 50 US-Dollar liegt.

Eine bebilderte Feature-Tour gibt es hier.

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