Nachdem das letzte Release v3 schon fast ein Jahr her ist, war man bei den EeeBuntus fleißig und wechselte den kompletten Unterbau: Aus EeeBuntu wurde EB und die Basis bildet nun nicht mehr Ubuntu sondern Debian. Als Grund wurde vor allem die bessere Planbarkeit bei Updates genannt, was besonders für die speziellen Hardwareplattformen wichtig sei. So würde Ubuntu zu oft wichtige Basiskomponenten wechseln und hätte darin noch zu viele Bugs.
Die EB4 liegt nun in einer ersten Beta-Version vor für Tester und anderweitig Interessierte. Da die EB-Website im Moment schlecht erreichbar ist, empfiehlt sich der Download über Bittorrent via linuxtracker.org – dort sollte man sich auch die Torrent-Datei holen, da man bei der Version von der EB-Website einen “not authorised torrent”-Fehler erhält. Der Tracker ist nämlich in beiden Fällen derselbe. Soweit das ISO da ist und ausführlichere Release Notes als die kurze Ankündigung, gibt es auch einen Screenshot und ein paar Anmerkungen dazu. Für Nicht-DSLer ist das ISO auch im Tuxpost-Shop erhältlich.
[Update] Als Kernel wird 2.6.32-trunk-686 verwendet, das System beinhaltet OpenOffice 3.1.1, Gimp, gThumb, Xsane, den Banshee Music Player, VLC und Brasero zum Brennen. Bei der Beta handelt es sich (noch) um die Standardversion, d.h. ohne Netbook Remix oder Ähnlichem. An speziellem Artwork hat man sich zunächst zurückgehalten, die Beta ist rein funktional zum Testen da!
Auf das Bild klicken für den Screenshot in voller Größe (1024×600, öffnet im neuen Fenster).
Bei ausgeschaltetem Wifi startet zunächst keine Netzwerkschnittstelle. Aber da (hier) der EeePC 900A erkannt und die nötigen APCI-Skripte ausgeführt wurden, läßt sich mit Fn+F2 zunächst WLAN starten, woraufhin die Ethernet-Schnittstelle (eth0) scharfgeschaltet wurde. ;-) Worüber sich dann wie gehabt die EB4 vom Router über DHCP die IP-Nummer holte usw. Bevor jemand versucht, das root-Paßwort zwecks näherer Erforschung des Systems zu erraten: Der Menüpunkt “root-Terminal” unter “Accessories” startet des Herrgotts Konsole ohne Paßwortabfrage. Installiert wird die EB4 als Live-CD auf dem USB-Stick beispielsweise mit unetbootin. Zunächst English only. Frohes Testen!
Wie man auf dem Screenshot bei liliputing sehen kann, verstecken sich noch ein paar spezielle Anwendungen im unteren Panel, das nur bei Mausberührung hochklappt. Jaja, so tief war ich mit der Maus nicht gekommen. ;)
Die beliebte Distribution für Netbooks, Eeebuntu, wechselt mit der kommenden Eeebuntu 4.0 die Basisdistribution. Die aktuelle Version 3.0.x basiert noch auf Ubuntu 9.04. Allerdings war es nach Aussage der Entwickler immer schwieriger und wird es mit der Ubuntu 9.10 noch viel schwieriger sein, Ubuntu in angepaßten Varianten anzubieten und mit den ständigen Änderungen Schritt zu halten (besonders dann, wenn man den Fokus auf eine bestimmte Hardware legt). Der Wechsel auf Debian Unstable bringe hier eine größere Flexibilität.
Was auch bedeutet, daß man ein eigenes größeres Repository pflegen muß. Neben der Netbook-Version soll auch eine eigene Desktop-Variante entwickelt werden. Man hat sich also viel vorgenommen (via Pro-Linux.de).
Eine optimierte Ubuntu für den EeePC namens EeeBuntu ist heute in der Version 3.0 freigegeben worden. Eine abgespeckte Basis-Version ist zwar seit zwei Wochen erhältlich, jedoch bereiteten diverse Bugs in Ubuntu 9.04 sowie viele notwendige Anpassungen an die EeePC-Hardware bei den erweiterten Varianten ein paar Probleme. EeeBuntu 3.0 basiert nun auf Ubuntu 9.04, ISOs für die Basisversion, die erheblich erweiterte Standardversion sowie die Variante mit Netbook Remix Oberfläche gibt es Direktdownload über diverse Mirrorserver oder als Bittorrent-Download über linuxtracker.org (letzteres wird bevorzugt). Release Notes gibt es traditionell nicht, diverse Informationen und freundliche Hilfestellung erhält man über das Forum.
Die Installation via USB-Medium sollte problemlos mit unetbootin gehen. Wie immer der Hinweis, daß es alle drei Version platzsparend auf einer DVD (als ISOs) im Tuxpost-Shop gibt. Selbstsauger fahren mit der Bittorrent-Methode am Besten.
Die Minimal-Version dieser Ubuntu-Netbook-Variante auf Basis von Ubuntu 9.04 wurde von den Entwicklern am 15. Mai freigegeben. eeeBuntu Base enthält nur das System incl. Gnome und ein paar Tools (english only). In den nächsten Tagen sollen die weiteren Versionen “Standard” und “NBR” folgen – Standard enthält wesentlich mehr Programme und NBR hat das Netbook Remix als Standard-Oberfläche.
Das Hauptproblem, das auch den Freigabetermin der erweiterten eeeBuntu-Varianten verzögert, sind diesmal diverse Bugs in Ubuntu 9.04, insbesondere der von Ubuntu verwendete Kernel hat bei Intel-Grafik ein ganz spezielles Problem.
Eine Upgradefunktion von eeebuntu 2.0 auf 3.0 ist aufgrund diverse Änderungen unter der Haube nicht vorgesehen. Download-Links gibt es auf der Projekthomepage, inzwischen stehen auch einige (http-)Spiegelserver bereit. Den offiziellen Torrent hat linuxtracker.org. Soviel vorweg: Wifi als kritischer Punkt beim EeePC läuft “out of the box” (zumindest beim EeePC 900A), wie der Screenshot zeigt:

Als erstes Ubuntu-Derivat für den EeePC, das auf der aktuellen Ubuntu 8.10 basiert, ist die eeebuntu 2.0 erschienen. Die Projekt-Website ist aufgrund des großen Andrangs gerade ziemlich platt, sodaß man sich die ISOs via Bittorrent von linuxtracker.org besorgen sollte.
Die eeebuntu 2.0 gibt es in drei Varianten: Eine schmale Basis-Version “base” mit sehr wenigen Programmen, die den begrenzten Speicher des EeePC nicht vollmüllen. Compiz und sonstiger Schnick fehlt hier ganz, DSL-Verbindung zum Nachinstallieren ist empfehlenswert, zumal auch die Sprachpakete rsp. Lokalisierungen fehlen. Eine Version mit Ubuntus Netbook Remix ist für Freunde des “Easy Mode” ala Xandros, daneben gibt es die “Standard”-Version, die der “normalen” Ubuntu sehr ähnelt und auch mehr Lokalisierungen mitbringt.
Alle Varianten haben einen speziellen Kernel, der auf die Hardware des EeePC abgestimmt ist (Adams Kernel von array.org) sowie Konfigurationstools für den EeePC:
Eeebuntu also contains the Array Kernel, which means wifi, networking and sound work out-of-the-box on your EeePC with no need to compile or configure anything else.
Eeebuntu also contains the EeeConfigure System which applies tiny tweaks to your specific EeePC without the need to play around in the terminal.
Wer die eeebuntu vom USB-Stick installieren möchte und nicht weiß, wie er sie dort aufspielen soll, mag sich UNetbootin ansehen – ein “Point & Click”-Tool, mit dem sich auch andere Distributionen auf USB-Medien installieren lassen, vornehmlich Live-CDs.
Die nächste EeePC-Ubuntu auf Basis der Ubuntu 8.10 dürfte die Ubuntu-eee werden, deren Erscheinen für den 1. Januar 2009 geplant ist.

eeebuntu Base mit Konfigurationstool. Im Bild sieht man diverse Optionen/Fixe zur EeePC-Anpassung. Auf das Bild klicken zur Vergrößerung (800×480, im neuen Fenster).

Konfigurationstool mit aufgeklappter Auswahlliste. Unterstützt werden die EeePCs 701, 900, 900A, 901, 904HD, 1000, 1000H und 1000HD. Auf das Bild klicken zur Vergrößerung (im neuen Fenster).
Eigenwerbung: Die eeebuntu ist Teil der Sammlung spezialisierter Distributionen für den EeePC im Tuxpost Shop. Auf max. 2 DVDs gibt’s so schöne Sachen wie eeebuntu komplett, Slax 6.0.7 modifiziert für den EeePC, Ubuntu-eee, Foresight Mobile, Eeeedora plus Tools zur Installationsvorbereitung wie Puppy, Clonezilla und Parted Magic für den USB-Stick. Wem die Saugerei also zu mühselig ist, erhält für 2 Äppel und 1 Ei alles ins Haus geschickt.
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