EasyPeasy 1.6 Final Release veröffentlicht

Dienstag, 27. April 2010

Die auf Ubuntu basierende Distribution für Netbooks EasyPeasy 1.6 (ehemals UbuntuEee) ist veröffentlicht worden, wohl etwas überraschend vor der Freigabe der Mutterdistribution Ubuntu 10.04 am Donnerstag dieser Woche. Download über die Projekt-Haupseite (mit einer Sourceforge-Weiterleitung), ein paar spärliche Release-Notes sowie diverse Screenshots finden sich im EasyPeasy-Wiki. Ein Upgradepfad von der älteren Version 1.5 soll zwar theoretisch möglich sein, jedoch empfiehlt sich erfahrungsgemäß eine frische Installation, da sich auch unter der Haube einiges geändert hat (u.a. neues Bootsystem pp.)

Bevor sich die Screenshots im EasyPeasy-Wiki in voller Pracht entfalten ggf. die Augen zukneifen, zitronengrün ist das Artwork:

EasyPeasy 1.6

Deutsche Sprachpakete müssen ggf. mit apt nachinstalliert werden, zunächst ist das System english only. Enthalten sind OpenOffice, Picasa, Skype sowie diverse Segnungen der kommenden Ubuntu 10.04 wie Integration von sozialen Netzwerken (was man ebenso wie die Netbook-Oberfläche abschalten kann). Das Bild zeigt einen Screenshot der EasyPeasy 1.6 auf einem EeePC 900A (Flash only): Wifi, Webcam und sonstige Hardware werden problemlos erkannt.

Easypeasy 1.5 freigegeben

Montag, 07. September 2009

Nach den sehr knappen Release Notes ist jetzt auch das ISO der neuen Easypeasy 1.5 Final Release freigegeben, einer modifizierten Ubuntu 9.04 mit angepaßtem Layout (Netbook Remix) und vor allem den benötigten Treibern für diverse Netbooks – und diese nicht ausschließlich für die EeePC-Familie. Gerüchten zufolge soll die 1.5 auch mit dem neueren EeePC 1005x laufen. Bei diesem hatte Asus wieder mal den Typ der Wifi- und LAN-Chips gewechselt, welche nur durch manuelles Gefrickel lauffähig zu bekommen waren (Dank an Deerhunter für den Link). Hier ist noch eine Anleitung, wie man auf dem 1005HA/1008HA die Backports für die Netzwerkunterstützung unter Ubuntu Jaunty einspielt.

Die 1.5 kommt mit “kernel 2.6.30 optimized for netbooks with faster startup built by Martin Bammer”, unterstützt eine ganze Reihe von Netbooks (welche genau geht aus den Release Notes nicht hervor), OpenOffice 3.1, Skype und dem unvermeidlichen Picasa. Download via Sourceforge, für 4 Euro ist die Easypeasy auch als Teil einer EeePC-Distributionssammlung hier im Tuxpost-Shop erhältlich.

Easy Peasy 1.5 Beta1 für Netbooks freigegeben

Dienstag, 16. Juni 2009

Easy PeasyDie erste Beta der aktuellen Easy Peasy Entwicklerversion 1.5 ist freigegeben worden zum allgemeinen Testen. Neu in der 1.5 ist das Ext4-Dateisystem als Standard, OpenOffice 3.1, Thunderbird ersetzt Evolution, Firefox 3.5, eine einfachere Installation und Verbesserungen am allgemeinen Erscheinungsbild. Bei der Installation wird jetzt die komplette interne SSD verwendet, sodaß das altbackene vorinstallierte Xandros gleich fortgefegt wird.

Easy Peasy ist die ehemalige Ubuntu-eee, die sich aus Lizenzgründen bzw. Namensrechten seit Herbst 2008 Easy Peasy nennt. Vorinstalliert ist der Ubuntu Netbook Remix unter Gnome mit diversen Anpassungen für Netbooks (Dialogmenüs, Schriftgrößen, Treiber etc.). Die Beta ist als Download über Sourceforge erhältlich, die Installation des ISOs kann entweder über ein externes DVD-Laufwerk oder via unetbootin über ein USB-Medium erfolgen. Happy Testing.

Easy Peasy 1.1 für Netbooks veröffentlicht

Dienstag, 21. April 2009

Die auf Ubuntu 8.10 aufsetzende Easy Peasy (ehemals Ubuntu-eee) ist in der Version 1.1 freigegeben worden. Gegenüber der ersten Version gibt es vor allem unzählige Bugfixes, ein neues ausgewogeneres Erscheinungsbild (Wallpaper, Bootscreen, Theme, Icons usw.) sowie diverse Aktualisierungen der enthaltenen Software. Eine Upgrademöglichkeit besteht erst ab morgen (Mittwoch), das ISO ist über Sourceforge erhältlich und rund 900 MB groß. Die künftige Easy Peasy 2.0 wird dann auf Ubuntu 9.04 basieren. Zum Veröffentlichungstermin hat man sich auch eine neue Website gegönnt, allerdings scheint die Hardware etwas zu schwächeln.

Das ISO auf einen USB-Stick zu schieben und von dort zu installieren sollte weiterhin mit unetbootin möglich sein.

Wikipedia-Dumps auf dem EeePC lesen

Samstag, 14. Februar 2009

Die Wikipedia auf der Guckkastenbühne des EeePC 701: Vorausgesetzt, man hat sich eine zusätzliche SD-Karte von 2 GB gegönnt und benutzt nicht das vorinstallierte Xandros-Linux, kommt man ohne größere Verrenkungen in den Genuß einer kompletten Wikipedia für unterwegs – offline, ohne lokalen Webserver pp. Geht nicht? Wenn man sich auf die Textversion beschränkt, ohne Bilder und Multimedia, ist das kein Problem. Die nachfolgende Kurzanleitung bezieht sich auf den EeePC 701 mit installiertem Ubuntu-eee 8.10 aka Easy Peasy 1.0 als Betriebssystem – also ein “Netbook” mit Flashspeicher anstelle einer Festplatte. Diese EeePC-Version dürfte es im Ramsch für weit unter 200 Euro geben.

Auf der Wikimedia-Downloadseite finden sich diverse Dumps der Wikipedia-Datenbank, u.a. getrennt nach landesspezifischen Versionen: enwiki beinhaltet die englische Version, während dewiki die deutschsprachigen Seiten enthält usw. Der aktuellste abgeschlossene dewiki-Dump ist im Moment die Version vom 6.12.2008. Aus dem Serververzeichnis 20081206 benötigen wir nur den Text der Artikel in XML-Form, den die Datei pages-articles.xml.bz2 beinhaltet. Achtung: Die Dateigröße des komprimierten bz2-Archivs beträgt rund 1,3 Gigabyte.

Als Reader bietet sich der Wikipedia Dump Reader an, der die Daten der XML-Datei direkt aus dem bz2-Archiv lesen kann mit dem Vorteil, daß man die riesige Datei zur Indexierung und zum Auslesen nicht erst entpacken muß – was etwa die zehnfache Größe des Archivs ergäbe. Der Reader basiert auf PyQt4, aus den Ubuntu-Repositories muß also noch via Synaptic das python-qt4-Archiv installiert werden, was mit ein paar Abhängigkeiten eine Downloadgröße von noch einmal rund 32 MB ergibt.

Den Reader entpackt man im Homeverzeichnis in ein Unterverzeichnis nach Wahl und nimmt in der Datei dumpReader.py noch ein paar Änderungen vor: Da wir auf dem EeePC auf mathematische Formeldarstellungen via LaTeX-Rendering verzichten können, wird die Variable latexRendering = True auf False gesetzt.

Die Initialisierung unserer Offline-Wikipedia nehmen wir besser auf einem Desktoprechner vor, da beim ersten Aufruf des Dump Readers (“python /home/username/reader/dumpReader.py” – ohne Tüttelchen) ein Index der Textseiten erstellt wird. Der Index selbst ist zwar anschließend nur 27 MB groß, jedoch dauert dessen Erstellung eine ganze Weile (auf dem Desktoprechner muß folglich PyQt4 installiert sein).

Die pages-articles.xml.bz2 samt Index kopieren wir auf einen Stick und schieben alles in ein Unterverzeichnis der SD-Karte auf dem EeePC. Die Installation des Dump Readers sowie der python-qt4 erfolgt auch auf dem EeePC wie beschriebenen, und nachdem man dem Reader das bz2-Archiv gezeigt hat, kann’s losgehen – den Index haben wir ja mitkopiert, folglich muß dieser nicht mehr neu erstellt werden. Das Arbeiten mit der Offline-Wikipedia geht mit dem Dump Reader sehr flott, selbst Querverweise werden recht schnell angezeigt. Und der Screenshot:
Wikipedia
(Wikipedia deutsch komplett unter Easy Peasy 1.0. Zur vergrößerten Darstellung auf das Bild klicken, im neuen Fenster)

Neben der Wikipedia empfiehlt sich für den EeePC noch das Telefonbuch aus dem TVG-Verlag (i.e. das Verzeichnis der Telekom), dessen Linux-Version samt “Map & Route”-Karte recht zufriedenstellend läuft – wenn auch die Bildschirmhöhe des 701 mit 480px etwas zu klein für das Programm ist. Falls die Installation des Telefonbuchs auf dem EeePC via USB-Medium erfolgen soll, installiert man es besser vorher auf dem Desktoprechner und kopiert anschließend alle Verzeichnisse auf den EeePC – der TVG-Installer setzt zwingend ein DVD-Laufwerk voraus.

Letzte Artikel

Seiten

Kategorien

tuxpost.de

Tuxpost ISO-Shop

Frischer Fisch

Powered by Twitter Tools

Buchtipp