Android-Fonts auf dem Palm

Sonntag, 09. November 2008

Nachdem Googles Android-Betriebssystem unter die Apache2-Lizenz gestellt wurde, hat Alexander Pruss sich der in Android enthaltenen Schriftarten angenommen und sie für sein Programm Fontsmoother kompatibel gemacht (Link von TamsPalm).

FontSmoother ist ein Tool für PalmOS5, das neben der Verwendung der Palmschen Bitmapfonts Antialiasing und die Einbindung eigener ttf-Fonts in allen oder nur ausgewählten Anwendungen ermöglicht. Einen Vergleich zwischen dem Palm-Standard- und Alternativfont zeigt folgender Screenshot vom Palm TX: Im linken Fenster sieht man Plucker mit aufgerufener UK TUG TeX FAQ und der Bildschirmschriftart Android Sans 18, im rechten Fenster derselbe Text mit Palms Systemfont. Zur Vergößerung auf das Bild klicken oder hier (im neuen Fenster).

Android Schrift und Palm

Der Vorteil beim Einsatz von FontSmoother liegt darin, daß Pruss auch diverse Zwischengrößen als Bitmap-Fonts für den Palm angefertigt. Je nach Anwendung und Bildschirmgröße des Geräts konnte es bisher vorkommen, das die vorhandenen Schriften entweder zu groß oder zu klein ausfielen, was besonders bei Fließtext z.B. in Plucker und iSilo oder langen Terminlisten in Agendus nervte.

Die Android-Schriften sind zudem recht schmal – empfohlen sei die serifenlose Version Android Sans, im Bild unten mit der Schriftgröße 16 und dem Reader Plucker. Zur Vergößerung auf das Bild klicken oder hier (im neuen Fenster).

Android Schrift und iSilo

Das Programm FontSmoother kostet regulär rund 13 USD und enthält neben der Palm-Anwendung einige (umgewandelte) Zusatzfonts sowie einen Konverter, der ttf-Schriften palmkompatibel machen kann rsp. aus den ttf-Schriften Bitmap-Fontdateien für den Palm in diversen Schriftgrößen erstellen kann. Seit der Programmversion 2.32 gehören die Android-Schriften zum Standardumfang des Tools. Wie üblich gibt es eine 30tägige voll funktionsfähige Testversion.

Macht Googles Androide blöd?

Freitag, 17. Oktober 2008

Wie bereits überall gemeldet, behält sich Google für sein neues Organizer-/Smartphone-Betriebssystem Android das Löschen von Anwendungen auf dem Kundenhandy vor. Was nach Ansicht von Google also für den Kunden schädlich ist, wird per Befehl aus den USA zentral auf allen Smartphones gelöscht, auf denen das „Schadprogramm“ installiert ist. Denselben Unsinn veranstaltet ja bekanntlich auch die Fa. Apple mit ihrem ominösen iPhone. Um den Kunden vor sich selbst zu schützen wahrscheinlich.

Übertragen auf PCs mit diesem ominösen Betriebssystem aus Redmond würde sich die Fa. Microsoft das Recht vorbehalten, Programme, die nach Ansicht von MS für den Anwender schädlich sind, automatisch von dessen PC zu löschen – ob der Kunde sie bezahlt hat oder nicht ist dabei ja egal, da sie ja nur schädlich sind.

In Frage käme da vor allem das Programm „PowerPoint“, von dem wissenschaftlich erwiesen ist, daß es blöd macht. Der Beweis: Angehende „Bätscheler“ an absteigenden Unis etwa beten selbst in Prüfungen beinhart ihre Powerpoint-Folien vor, die ohnehin alle sehen und sich die Prüfer fragen, ob sie einen Arzt holen sollten. Würde dieses Schadprogramm rechtzeitig vom PC entfernt, könnte der Bätscheler in spe sogar ein mehr oder weniger sinnvolles Studium betreiben.

Die Fa. Microsoft könnte also über das nächste Windows-Update ungefragt einen Windows-Dienst einbauen, der mit einem Redmonder Server eine Liste nicht gewünschter oder nicht autorisierter Programme abgleicht und bei „true“ sofort den Kunden-PC säubert. So könnten alle nicht registrierten Microsoft-Office-Programme gleich von des Anwenders Platte gefegt werden, um ihn so vor einer schweren Straftat zu schützen: Nämlich Raubkopien von Programmen der Fa. Microsoft einzusetzen.

Leider hätte dies schwere Folgen: An Schulen könnten keine Referate mehr gehalten werden, da die lieben Kleinen kein Powerpoint mehr zuhause haben – waren die Lehrer doch davon ausgegangen, ihre Schüler hätten die paar hundert Euro pro Lizenz mal so eben auf den Tisch gelegt („Das kostet Geld? Achje, wir haben das hier alles umsonst…“). Unser Bätscheler könnte sich zwar eine Studentenlizenz kaufen, aber damit wäre er letzten Endes ja blöd (s.o.).

Kommen wir nun zu diesem heillos überteuerten Programm der Fa. Adobe namens Photoshop… [langsam ausblenden…]