Auf der PCLOS-Hauptseite steht seit Tagen nichts, nur die Links der Community-Versionen wurden bereits auf die neuen Versionen aktualisiert: Neue PCLinuxOS-Live-CDs in den Spielarten Xfce, Gnome, LXDE/Openbox und Enlightenment 17 sind freigegeben worden. Die Release-Notes dürften noch etwas auf sich warten lassen, aber man ist schon froh, daß diese ursprünglich sehr innovative (und populäre) Distribution nach diversen Querelen nicht gänzlich untergeht. Die CDs sind zunächst “english only”, lassen sich aber durch den Paketmanager lokalisieren. Die Basis ist jeweils Mandrake 2010.0 Basiert locker auf Mandriva, inzwischen hat man ein eigenes Repository mit rund 12.000 Paketen (rpm), das per apt und/oder Synaptic verwaltet werden kann.

PCLinuxOS 2010 Enlightenment 17

PCLinuxOS 2010 Gnome Screenshot

PCLinuxOS 2010 Phoenix-Xfce Screenshot
Nicht-DSLer erhalten die CDs für jeweils 3 Euro auch hier im Tuxpost-Shop. Lokalisierungen müssen, sofern benötigt, dann trotzdem online nachgeladen werden.
[Update] Die Hauptversion mit KDE 4.4.2 ist nun ebenfalls erschienen, Links ebd. Die Live-CD rennt übrigens äußerst schnell, die KDE-Version erscheint erfreulicherweise im alten Stil mit “richtigem” Menü und ohne viel Schnick. Eine bebilderte Einführung zur Festplatten-Installation hat HowtoForge: “The Perfect Desktop – PCLinuxOS 2010 (KDE)”.

PCLinuxOS 2010 KDE 4.4.2, das Wallpaper ist eher für Breitbildschirme gedacht.
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Im Downloadbereich (rechts im Menü unter “Seiten”) finden sich sämtliche Original-Torrentdateien der aktuellen Testversion der kommenden Ubuntu/Kubuntu/Xubuntu/Ubuntu-Studio 10.04 LTS (Long Term Support), im Moment in der Inkarnation Beta 1, jeweils für die Cd- und/oder DVD-Version. Bei der Masse an Beteiligten geht der Bittorrent-Download – solange man nicht zu früh bzw. zu spät kommt… – in der Regel schneller als ein quälender Komplettdownload vom Server.
Der X-Server der 10.04 Beta1 unterstützt (noch?) nicht den fglrx-Treiber für ATI-Karten, für nvidia-Karten wird der Nouveau-Treiber als Standard verwendet, proprietäre Treiber stehen aber weiterhin zur Verfügung. Daneben kommt man mit der Beta1 erstmals in den Genuß des neuen Ubuntu-(Gnome)Looks.
[Update] Die Torrents des RC vom Donnerstag 22.4. ebd. in allen Variationen
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Pro-Linux hat einen Bericht eines russischen Bloggers über ein nordkoreanisches Linux gefunden:
»Red Star« basiert auf KDE und enthält in der Standardausführung einen auf Firefox beruhenden Browser unter dem Namen »Meine Heimat«, diverse im Lieferumfang von KDE erhältliche Spiele sowie eine Abwandlung von OpenOffice.org unter dem Namen »Wir«. Politisch korrekt heißen der Texteditor »Meine Genossen«, die Antivirus-Applikation »Specht« und die enthaltene Firewall »Pjöngjang-Festung«.
Letztere ist dann wohl “undurchdringlich”. =:-) Jetzt würde mich noch interessieren, wie die “Hackertools” intern genannt werden.
Nachdem das letzte Release v3 schon fast ein Jahr her ist, war man bei den EeeBuntus fleißig und wechselte den kompletten Unterbau: Aus EeeBuntu wurde EB und die Basis bildet nun nicht mehr Ubuntu sondern Debian. Als Grund wurde vor allem die bessere Planbarkeit bei Updates genannt, was besonders für die speziellen Hardwareplattformen wichtig sei. So würde Ubuntu zu oft wichtige Basiskomponenten wechseln und hätte darin noch zu viele Bugs.
Die EB4 liegt nun in einer ersten Beta-Version vor für Tester und anderweitig Interessierte. Da die EB-Website im Moment schlecht erreichbar ist, empfiehlt sich der Download über Bittorrent via linuxtracker.org – dort sollte man sich auch die Torrent-Datei holen, da man bei der Version von der EB-Website einen “not authorised torrent”-Fehler erhält. Der Tracker ist nämlich in beiden Fällen derselbe. Soweit das ISO da ist und ausführlichere Release Notes als die kurze Ankündigung, gibt es auch einen Screenshot und ein paar Anmerkungen dazu. Für Nicht-DSLer ist das ISO auch im Tuxpost-Shop erhältlich.
[Update] Als Kernel wird 2.6.32-trunk-686 verwendet, das System beinhaltet OpenOffice 3.1.1, Gimp, gThumb, Xsane, den Banshee Music Player, VLC und Brasero zum Brennen. Bei der Beta handelt es sich (noch) um die Standardversion, d.h. ohne Netbook Remix oder Ähnlichem. An speziellem Artwork hat man sich zunächst zurückgehalten, die Beta ist rein funktional zum Testen da!
Auf das Bild klicken für den Screenshot in voller Größe (1024×600, öffnet im neuen Fenster).
Bei ausgeschaltetem Wifi startet zunächst keine Netzwerkschnittstelle. Aber da (hier) der EeePC 900A erkannt und die nötigen APCI-Skripte ausgeführt wurden, läßt sich mit Fn+F2 zunächst WLAN starten, woraufhin die Ethernet-Schnittstelle (eth0) scharfgeschaltet wurde. ;-) Worüber sich dann wie gehabt die EB4 vom Router über DHCP die IP-Nummer holte usw. Bevor jemand versucht, das root-Paßwort zwecks näherer Erforschung des Systems zu erraten: Der Menüpunkt “root-Terminal” unter “Accessories” startet des Herrgotts Konsole ohne Paßwortabfrage. Installiert wird die EB4 als Live-CD auf dem USB-Stick beispielsweise mit unetbootin. Zunächst English only. Frohes Testen!
Wie man auf dem Screenshot bei liliputing sehen kann, verstecken sich noch ein paar spezielle Anwendungen im unteren Panel, das nur bei Mausberührung hochklappt. Jaja, so tief war ich mit der Maus nicht gekommen. ;)
Die alternative Firmware Rockbox für bestimmte mp3-Player (s. Liste) hat in der neuen Version 3.5 nun vollständigen Support für zwei Player von SanDisk, namentlich den e200 mit der Firmware ab v2 (hier wurde zunächst nur die Firmware von älteren Modellen (v1) unterstützt) sowie den SanDisk Fuze v1. Beide Varianten waren zunächst experimentell und wurden nun in den “stable”-Bereich aufgenommen. Da die Hersteller ständig die Hardware modifizieren und Spezifikationen nicht öffentlich machen, sind brauchbare Builds für spezielle Player erst dann verfügbar, wenn die Hardware gar nicht mehr käuflich erworben werden kann. So ist der SanDisk Fuze der Nachfolger vom e200, wobei der Fuze inzwischen auch wieder eine veränderte Hardware-Ausstattung bekommen hat (v2). Und diese neue Hardware wird im Moment noch nicht unterstützt. ;-) Jedenfalls kommen Besitzer des älteren Sansa e200 v2 nun ebenfalls in den Genuß eines alternativen OS, sodaß bspw. eBay-Schnäppchen nicht mehr so risikoreich sein müssen (meist hatte der Verkäufer keine Ahnung, welche Firmware denn nun auf dem e200 lief).
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