Die alternative Firmware Rockbox für bestimmte mp3-Player (s. Liste) hat in der neuen Version 3.5 nun vollständigen Support für zwei Player von SanDisk, namentlich den e200 mit der Firmware ab v2 (hier wurde zunächst nur die Firmware von älteren Modellen (v1) unterstützt) sowie den SanDisk Fuze v1. Beide Varianten waren zunächst experimentell und wurden nun in den “stable”-Bereich aufgenommen. Da die Hersteller ständig die Hardware modifizieren und Spezifikationen nicht öffentlich machen, sind brauchbare Builds für spezielle Player erst dann verfügbar, wenn die Hardware gar nicht mehr käuflich erworben werden kann. So ist der SanDisk Fuze der Nachfolger vom e200, wobei der Fuze inzwischen auch wieder eine veränderte Hardware-Ausstattung bekommen hat (v2). Und diese neue Hardware wird im Moment noch nicht unterstützt. ;-) Jedenfalls kommen Besitzer des älteren Sansa e200 v2 nun ebenfalls in den Genuß eines alternativen OS, sodaß bspw. eBay-Schnäppchen nicht mehr so risikoreich sein müssen (meist hatte der Verkäufer keine Ahnung, welche Firmware denn nun auf dem e200 lief).
Spielpläne und Ergebnislisten der bevorzugten Fußball-Ligen hat der “echte Fan” natürlich auch auf dem Smartphone (oder sonstwo) ständig griffbereit. ;) Für Palm Handheld-Anwender liegen für die beiden beliebten Ligenverwaltungen LigaTotal2 und Pilot-Bundesliga inzwischen die Datendateien für die Saison 2009/2010 vor.
Zum simplen Ausdrucken der 34 Spieltage gibt es hier im Downloadbereich der Tuxpost zwei Varianten des Spielplans der 1. Fußball-Bundesliga – als Text(ascii)-Datei sowie als PDF (4 auf 2 Seiten, A4 Querformat). Bei der Gelegenheit kann man sich auch noch gleich den Halbjahreskalender für die Zeit Juli bis Dezember 2009 holen mit den Terminen der Bundesliga, UEFA-Cup, Champions League u.a. im Format A4 quer (PDF). Für die Urlaubsplanung…
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Nachdem Googles Android-Betriebssystem unter die Apache2-Lizenz gestellt wurde, hat Alexander Pruss sich der in Android enthaltenen Schriftarten angenommen und sie für sein Programm Fontsmoother kompatibel gemacht (Link von TamsPalm).
FontSmoother ist ein Tool für PalmOS5, das neben der Verwendung der Palmschen Bitmapfonts Antialiasing und die Einbindung eigener ttf-Fonts in allen oder nur ausgewählten Anwendungen ermöglicht. Einen Vergleich zwischen dem Palm-Standard- und Alternativfont zeigt folgender Screenshot vom Palm TX: Im linken Fenster sieht man Plucker mit aufgerufener UK TUG TeX FAQ und der Bildschirmschriftart Android Sans 18, im rechten Fenster derselbe Text mit Palms Systemfont. Zur Vergößerung auf das Bild klicken oder hier (im neuen Fenster).
Der Vorteil beim Einsatz von FontSmoother liegt darin, daß Pruss auch diverse Zwischengrößen als Bitmap-Fonts für den Palm angefertigt. Je nach Anwendung und Bildschirmgröße des Geräts konnte es bisher vorkommen, das die vorhandenen Schriften entweder zu groß oder zu klein ausfielen, was besonders bei Fließtext z.B. in Plucker und iSilo oder langen Terminlisten in Agendus nervte.
Die Android-Schriften sind zudem recht schmal – empfohlen sei die serifenlose Version Android Sans, im Bild unten mit der Schriftgröße 16 und dem Reader Plucker. Zur Vergößerung auf das Bild klicken oder hier (im neuen Fenster).
Das Programm FontSmoother kostet regulär rund 13 USD und enthält neben der Palm-Anwendung einige (umgewandelte) Zusatzfonts sowie einen Konverter, der ttf-Schriften palmkompatibel machen kann rsp. aus den ttf-Schriften Bitmap-Fontdateien für den Palm in diversen Schriftgrößen erstellen kann. Seit der Programmversion 2.32 gehören die Android-Schriften zum Standardumfang des Tools. Wie üblich gibt es eine 30tägige voll funktionsfähige Testversion.
Vorzugsweise für den Palm. ;-) Die üblichen Verdächtigen haben auch zur diesjährigen Veranstaltung ihre bewährten Ligenverwaltungen für die EM 2008 angepaßt – teils Freeware und teils Shareware rsp. (in Maßen) kommerziell.
Rockbox ist ein Open Source Firmware-Ersatz für diverse Media-Player, darunter die 200er-Serie des SanDisk Sansa-Players (s. Screenshot rechts). Entwickelt wird seit dem Jahr 2001, und inzwischen hat die Software einen Status erreicht, der in Kenntnis der vorinstallierten SanDisk-Firmware nur staunen läßt, was aus so einem Player für 60 Euro herauszuholen ist und was Sandisk hier verschenkt. Auf alle Fälle ist die Benutzeroberfläche eine reine Wohltat gegenüber dem recht muffigen und eher unhandlichen Original-Interface.
Neben diversen Plugins, Equalizer-Features sowie Themes-Support enthält Rockbox eine ganze Reihe auf Playern nicht gerade gängiger Codecs, darunter ogg, ape, flac, wavepack u.v.a.
Die Installation erfolgt recht schmerzlos: Man schließt den Player via USB am PC an und entpackt das Rockbox-Archiv ins Root-Verzeichnis des Flash-Speichers. Unter .rockbox liegt dann die komplette Firmware samt Plugins, Codepages, diversen Dateien für das mehrsprachige Userinterface pp. Mittels eines Hilfsprogramms (für Windows oder Linux) wird der Originalbootloader soweit modfiziert, daß Rockbox beim Hochfahren automatisch geladen wird – optional kann man via Dualboot auch die alte Firmware verwenden, die sich ohnehin bei der Verbindungsaufnahme zum PC wieder meldet. Mit diesem Hilfsprogramm läßt sich der Vorgang auch wieder rückgängig machen. ;) Man verliert natürlich die Hersteller-Garantie und werkelt auf eigenes Risiko. Empfohlen wird, nicht eins der älteren Releases zu verwenden, sondern den aktuellsten Build. Für eine automatisierte Installation, die sich diverse Teile online holt, wird das Rockbox Utility empfohlen.
Eine Übersicht der Features gibt das mit pdfTeX schön gesetzte und illustrierte 157seitige Handbuch (für den Sansa, für andere Player ebd.). Weitere Infos hat das umfangreiche Wiki. Diverse Themes, Fonts, Icon-Sets u.a. gibt’s auf der Rockbox-Seite selbst oder über rockbox-themes.org sowie auf weiteren externen Seiten. Wer sich die Firmware unbedingt selbst compilieren will, erhält hier eine Kurzanleitung, eine gute Anlaufstelle für Probleme aller Art ist auch das Forum. Und natürlich die FAQ.
Hinweis: Läuft im Moment auf Geräten mit der Firmware-Version 1.x – erkennbar unter “Einstellungen / Info” auf dem Sansa Player, dort sollte als erste Ziffernkombination 01.x stehen. An einer Version als Ersatz für die neue Sandisk Firmware v2 (erste Ziffernkombination 03.x) wird derzeit noch gearbeitet, auf diesen Playern wurde zwischenzeitlich die Hardware geändert. Und da Sandisk keine Spezifikationen rausrückt, ist wieder reverse engineering gefragt.
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