Einen ausführlichen Test des Asus eee PC hat Hot Hardware. Neben der üblichen Hardware-Fledderei gibt es erfreulicherweise sehr viele Screenshots und Tests der mitgelieferten Software – von Multimedia (Video, Musik und Grafiktools) bis Connectivity über LAN und WLAN.
Hype oder echte Innovation?
Does the Eee PC live up to the marketing spin and hype? In our not-so humble opinion, the answer would be a resounding “yes”. For around $300 – $350 you get a fully functional, well equipped, highly portable PC that is reliable, responsive and just works. You also get a boat-load of software, games and utilities for your money, thanks to the open source initiative surrounding the Linux community in general. Admittedly, we haven’t spent a ton of time with Linux distros for the desktop but what Asus has brought to market with their incarnation for the Eee PC felt perfectly natural for even the Windows snobs amongst our team. We feel very comfortable giving the Asus Eee PC our coveted Editor Choice Award for product innovation and excellence. (ebd.)
Beides. ;-) Auslieferung in Deutschland (Amazon) um Weihnachten herum.
Die New York Times vom 22.11.2007 bringt eine längere Besprechung von Amazons neuem eBook-Reader “Kindle”, der (im Moment?) nur für den amerikanischen Markt konzipiert ist und den Rezensenten zunächst an einen Commodore 64 erinnerte. Das Prinzip von Kindle baut auf Sonys “E Ink”-Technologie auf: Im Gegensatz zu herkömmlichen PDAs wird Energie nur zum Umblättern der “Seiten” oder der Navigation im Dokument sowie für die WLAN-Verbindung verwendet, das spezielle Display speichert immer den jeweils aktuellen Zustand. Frisches Futter wie eBooks oder eigene Dokumente lassen sich via WLAN downloaden oder per USB vom PC übertragen – online aus dem Amazon-Shop oder über eine spezielle Kindle-Email-Adresse, für die Amazon aber gesondert zur Kasse bittet (mit 10 Cent pro E-Mail). Um die Kunden via WLAN bei der Stange zu halten, ist Amazon mit Sprint einen Deal eingegangen, demzufolge Netzzugriffe von Kindles kostenlos erfolgen. In welchem Format die eBooks vorliegen wird zwar nicht angegeben, jedoch dürfte es sich angesichts der Masse an verfügbaren Büchern um PDF handeln. Preislich liegt das Teil bei reichlich absurd erscheinenden 400 US-Dollar.
Alles schon einmal dagewesen, und Sony ist mit einem ähnlichen Modell, ähnlichem Preis und proprietärem Format der eBooks mit restriktivem DRM (Digital Rights Management) auf breiter Front gescheitert, jedoch verspricht sich Amazon durch die Einbeziehung von mehr Verlagen, mehr oder weniger attraktiven Preisen für die eBooks, abgestimmter Software für den unproblematischen Kauf der eBooks (bei Amazon!) über WLAN und vor allem dem günstigen Bezug von Tageszeitungen im speziellen elektronischen Format (PDF?) ein nettes Geschäft. Was dabei auffällt sind die moderaten Preise für die Tageszeitungen. 14 USD für die NYT, 15 USD für Le Monde etc. Angesichts der Mondpreise für die reinen Online-Zugänge hiesiger Tageszeitungen (20 Euro Süddeutsche, 25 für die FAZ) dürfte es hierzulande mehr als schwierig werden, in diesem Bereich ein zusätzliches rsp. alternatives Geschäft aufzuziehen.
Und angesichts des Preises von 400 USD (das wäre dann erfahrungsgemäß auch der Preis in Euro, falls der Kindle hier auf den Markt käme) für ein Gerät, das neben dem Lesen von Dokumenten nur noch einen ziemlich lausigen Webbrowser hat und sonst nichts weiter kann, darf man gespannt sein auf die weitere Preisentwicklung beim Kindle. Mit oder ohne SIM-Lock, quersubventioniert von den darbenden Tageszeitungen, die auch dieses Geschäftsmodell wieder verbocken.
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Alles muß raus. Während der deutsche Palm-Shop den TX noch für 295 Euro anpreist, verschleudert der internationale store.palm.com dasselbe Gerät in einer befristeten Aktion bis zum 26.11.07 für 199 US-Dollar incl. einiger “Goodies”. Der E2 liegt bei rund 150 Dollar, offenbar wird man die Geräte nur noch mit großen Abschlägen los. Deutsche Interessenten dürften sich bereits während der letzten September-Aktion eingedeckt haben – das war’s dann wohl. (via Gizmodo)
Man kann das Teil zwar noch nicht kaufen, aber einige auseinandergeschraubte Exemplare betrachten. Nach einem Link von eeepc.de, übrigens Glückwunsch zur Domainregistrierung, ;-) hat TweakTown.com für alle Interessierten ein Gerät komplett in alle Bestandteile zerlegt Screenshots aller internen Komponenten, Chips usw. sowie die Darstellung aller dazu nötigen Schritte incl. Erlöschen der Garantie bei allzu ausgeprägtem Forscherdrang runden den Artikel ab, auf daß das Schrauberherz höherschlage.
EeeUser.com ist ein (englischsprachiges) Weblog zum EeePC von Asus. Wem das jetzt nichts sagt: Der EeePC ist ein Mini-Notebook mit Flash-Speicher anstatt Festplatte und hat Wifi, USB2, eine Webcam (wer’s braucht) etc. “on board”. Als Betriebssystem dient eine Linux-Variante von Xandros. Das Besondere an diesem Teil ist der im Moment noch unschlagbare Preis – die europäische Version dürfte je nach Ausstattung zwischen 200 und 300 Euro liegen, wahrscheinlich (steht zu befürchten) aber höher. Im Prinzip also das, was man bei Palms Foleo erwartet hatte…
Und da eeeuser bereits eine Vorabversion für den amerikanischen Markt erhalten hat, kann man dort erste Laufversuche mit diesem Gerät mitverfolgen. Besonders interessant dürfte sein, wie man den “Asus-Launcher” – eine Umgebung für Otto Normalanwender – umgehen und vollen Zugriff auf das Gerät bekommen kann. Mehr ebd.
[Update] Heise hat ihn inwischen auch:
Sofern der taiwanische Preis von 240 Euro für dieses Modell auch in Deutschland gilt, dann hat Asus mit dem Eee PC einen echten Kracher im Programm. Der Kleine ersetzt zwar weder weder Notebook noch PC, aber als stabiler Rechner unterwegs, der alle benötigten Anwendungen bereits mitbringt, schick aussieht und in jede Tasche passen dürfte, ist er unschlagbar – und konkurrenzlos [..] Quelle: heise.de
Als Desktop-Umgebung läuft IceWM auf zwar lahmer (Celeron M), aber ausreichend schneller Hardware. Die offizielle Vorstellung der deutschen Versionen und Bekanntgabe der Preise erfolgt am Dienstag, 7. November.
[Update 2] Erhältlich ist das Teil ab Dezember zum Preis von 300 Euro. Verkauft wird in Deutschland (zunächst?) nur die Version mit 4GB Speicher. Eine Bildergalerie mit dem EeePC in weiß oder schwarz sowie erste Eindrücke von der Produktvorstellung hat golem.de.
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