
Palms Treo 680 Smartphone mit PalmOS, seit 2006 auf dem Markt, liegt gerade bei Amazon (Palm Treo 680 Smartphone Handy ohne Branding
) für den bisherigen Niedrigstpreis von 229,97 Euro herum (versandkostenfrei, Versand durch Amazon – kein Drittanbieter, Stand von heute, 24.5. – wie kommt man eigentlich auf diesen krummen Betrag? Dollarkurs?). Entweder räumt Amazon kurzfristig überzählige Lagerbestände oder es tut sich was. ;) Jedenfalls ist das ein absolutes Schnäppchen, da der 680 bei anderen Shops im Angebot bei 280 Euro oder weit darüber liegt. Der Vorteil gegenüber dem alten Dauerbrenner Treo 650 ist vor allem der größere Speicher, auf dem 650 wird es doch arg knapp, wenn man viel zusätzliche Software installieren möchte. Der 680 kommt wie alle Palms mit diverser vorinstallierter Software (im ROM) wie Doc2go zum Lesen und Bearbeiten von Office-Dokumenten, Versamail für eMail einschließlich IMAP und den üblichen Anwendungen für mp3, Audio pp. Der 680 ist die Empfehlung für den, dem der Palm TX als reiner Handheld entweder zu alt ist (Gerät und Software sind auf dem Stand von 2005) oder dem beim TX das Telefonteil fehlt. Hierfür gibt’s zwar den neuen schlanken Palm Centro, der allerdings nichts für Benutzer mit Wurstfingern ist (wie bspw. dem Schreiber dieser Zeilen) und dessen Display trotz 320×320 Auflösung doch etwas klein ist. Wer also ein “richtiges” Smartphone mit PalmOS sucht, hätte hier ein Schnäppchen gefunden. Mal sehen, wann der Preis wieder auf das übliche Niveau ansteigt.
In einem längeren Review beschreibt Eeuser.com die Vorzüge und auch Mängel des 900er EeePC gegenüber dem bisherigen Modell 701. Dank des nun verbauten schwachen 4400mAh-Akkus geht dem 900er erheblich früher der Saft aus. Was einmal an dem größeren Bildschirm, zum anderen an der zweiten SSD-Disk mit 16GB liegt, die im Inneren verbaut wurde. Besserung ist im Moment nicht in Sicht, allerdings dürfte es wohl auf die Art wieder eine Weile dauern, bis der EeePC 900 “normal” in D zu bekommen ist, mit größerem Akku noch etwas später (Herbst? Weihnachten?).
Eine Verbesserung wurde offenbar durch den Austausch der Controllerchips erreicht, die für Schreib- und Lesezugriffe des Flashspeichers zuständig waren. Den vollständigen Review ebd.
Rockbox ist ein Open Source Firmware-Ersatz für diverse Media-Player, darunter die 200er-Serie des SanDisk Sansa-Players (s. Screenshot rechts). Entwickelt wird seit dem Jahr 2001, und inzwischen hat die Software einen Status erreicht, der in Kenntnis der vorinstallierten SanDisk-Firmware nur staunen läßt, was aus so einem Player für 60 Euro herauszuholen ist und was Sandisk hier verschenkt. Auf alle Fälle ist die Benutzeroberfläche eine reine Wohltat gegenüber dem recht muffigen und eher unhandlichen Original-Interface.
Neben diversen Plugins, Equalizer-Features sowie Themes-Support enthält Rockbox eine ganze Reihe auf Playern nicht gerade gängiger Codecs, darunter ogg, ape, flac, wavepack u.v.a.
Die Installation erfolgt recht schmerzlos: Man schließt den Player via USB am PC an und entpackt das Rockbox-Archiv ins Root-Verzeichnis des Flash-Speichers. Unter .rockbox liegt dann die komplette Firmware samt Plugins, Codepages, diversen Dateien für das mehrsprachige Userinterface pp. Mittels eines Hilfsprogramms (für Windows oder Linux) wird der Originalbootloader soweit modfiziert, daß Rockbox beim Hochfahren automatisch geladen wird – optional kann man via Dualboot auch die alte Firmware verwenden, die sich ohnehin bei der Verbindungsaufnahme zum PC wieder meldet. Mit diesem Hilfsprogramm läßt sich der Vorgang auch wieder rückgängig machen. ;) Man verliert natürlich die Hersteller-Garantie und werkelt auf eigenes Risiko. Empfohlen wird, nicht eins der älteren Releases zu verwenden, sondern den aktuellsten Build. Für eine automatisierte Installation, die sich diverse Teile online holt, wird das Rockbox Utility empfohlen.
Eine Übersicht der Features gibt das mit pdfTeX schön gesetzte und illustrierte 157seitige Handbuch (für den Sansa, für andere Player ebd.). Weitere Infos hat das umfangreiche Wiki. Diverse Themes, Fonts, Icon-Sets u.a. gibt’s auf der Rockbox-Seite selbst oder über rockbox-themes.org sowie auf weiteren externen Seiten. Wer sich die Firmware unbedingt selbst compilieren will, erhält hier eine Kurzanleitung, eine gute Anlaufstelle für Probleme aller Art ist auch das Forum. Und natürlich die FAQ.
Hinweis: Läuft im Moment auf Geräten mit der Firmware-Version 1.x – erkennbar unter “Einstellungen / Info” auf dem Sansa Player, dort sollte als erste Ziffernkombination 01.x stehen. An einer Version als Ersatz für die neue Sandisk Firmware v2 (erste Ziffernkombination 03.x) wird derzeit noch gearbeitet, auf diesen Playern wurde zwischenzeitlich die Hardware geändert. Und da Sandisk keine Spezifikationen rausrückt, ist wieder reverse engineering gefragt.
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Rescos Dateiexplorer für Palm und Winmob hat ein größeres Update erfahren und firmiert jetzt als Explorer 2008 Version 4.01.x. Die wichtigsten Neuerungen sind u.a. eine Reparaturmöglichkeit für diverse Zuordnungen (was hier dazu führte, daß Agendus wieder Kontakt- und Termindaten über Bluetooth versenden konnte), eine Möglichkeit, Dateien auf der SD-Karte zu verschlüsseln (AES 128 Bit – wobei Dateien, die in ein spezielles Verzeichnis kopiert werden, automatisch verschlüsselt abgelegt werden) und viele neue Funktionen im Bereich Netzwerken, insbesondere FTP über Bluetooth aka “Bluetooth Browsing”. Umgekehrt ermöglicht der beigelegte Bluetooth Server den Zugriff von anderen Geräten auf den eigenen PDA ähnlich Softicks Blue Files. Alle neuen Features finden sich in den Release Notes.
Das Update ist für registrierte Nutzer kostenlos, sofern die Registrierung innerhalb der letzten 12 Monate erworben wurde. Andere zahlen 50% vom Neupreis, der bei 30 USD liegt. Eine deutschsprachige Version ist erhältlich.
Rescos Explorer zählt hier zu den “essential tools” auf dem Palm. Neben den üblichen Features eines Dateimanagers (Archive anlegen, verschieben und kopieren pp.) hat man hier einen bequemen Zugriff auf die Palm-Einstellungen (Preferences) sowie optional eine spezielle Sortierung aller Dateien nach Programmzuordnungen, dargestellt in einer virtuellen Ordneransicht (s. Screenshot). Also ein “must have” für den, der’s noch nicht hat.
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Nie mehr den Discounter der Wahl verpassen, wenn man mit dem Navigationsgerät durch die Pampa kutschiert? Oder eine Werkstatt finden, wenn (nicht nur) der Motor kocht? Auf den TomTom-Geräten sind zwar jede Menge Overlays gespeichert, jedoch hat man ggf. andere Interessen. pocketnavigation.de hat eine ganze Reihe zusätzlicher OVIs, die man sich entweder als Datei auf das Gerät kopieren kann oder die nur über die Online-Synchronisation mit TomTom-Home zur Verfügung stehen und (so die Angabe) alle 3 Monate aktualisiert werden. Somit schwebt bspw. das Aldi-Logo gut sichtbar heran, wenn man sich einer Filiale nähert und sorgt garantiert für Heiterkeit bei allen Mitfahrer/innen.
Wer solche OVIs selbst erstellen will, kann sich die Freeware Tyre ansehen. Das Tool verwendet Google Maps zur Umrechnung von Adreß- in Geodaten und zur Erstellung der für TomTom benötigten Overlay-Dateien, man kann sich damit auch bequem eine Route erstellen.
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