KompoZer HTML-Editor geht in die Beta-Phase

Montag, 12. Oktober 2009

KompoZerDie Version 0.8 des Nvu-Nachfolgers, KompoZer, geht in die Betaphase. Größere Veränderungen gegenüber der letzten Alpha sind ein stark erweiterter FTP-Modus dank Integration von FireFTP-Code, Verbesserungen im „Split View“ – gleichzeitige Code- und Preview-Ansicht und -Bearbeitung im geteilten Fenster – sowie verbesserter PHP-Support. Die erste Beta 0.8b1 liegt bereits in diversen Lokalisierungen für Linux (gcc4.2, i686), Windows und Mac vor und ist über die Projektseite bzw. die Webseite des Entwicklers Fabien Cazenave erhältlich. Ältere Tuxpost-Artikel zu den Alpha-Versionen s. hier (Alpha4) und hier (Alpha1).

Der KompoZer-Screenshot im Split-View-Modus vermittelt einen ersten Eindruck (auf das Bild klicken zur Vergrößerung, im neuen Fenster) oder hier.

Kompozer

UltraEdit für Linux kommt im Oktober

Donnerstag, 10. September 2009

Die Linux- und Mac-Versionen des beliebten Editors UltraEdit, die im Moment noch im Betatest sind (bzw. RC), sollen im Oktober erscheinen. Die Funktionalität ist identisch mit der bisherigen Windows-Version. Etwas Verwirrung scheint noch bei der Preisvorstellung zu herrschen. So wird der Normalpreis für Neukunden bei stolzen 70 US-Dollar liegen, der Einführungspreis bei 50 USD und der Updatepreis für IDM-Kunden bei etwa 40 USD. Zudem wird es eine Multiplattform-Lizenz in Höhe von geplanten 95 USD geben, Kunden zahlen dafür 65 USD. In den Preisen sind jeweils Updates für ein Jahr enthalten, danach wird eine neue (ermäßigte) Lizenz fällig (von geschätzten 25 bis 30 USD pro UltraEdit-Lizenz).

Pushkin Schreibschrift-Font

Freitag, 17. Juli 2009

Da hätte Konrad Kujau seine helle Freude: Schreiben wie Puschkin. Naja, nicht ganz. Wer noch einen netten Schreibschrift-/Kalligraphie-Font sucht, könnte sich für den ttf-Font „Pushkin“ interessieren, zu bekommen über scribusstuff.org. Kleines Beispiel:
Pushkin Font

Marketing-GAU bei Windows7-Sonderaktion

Mittwoch, 15. Juli 2009

Die mit großem Tamtam angekündigte Sonderaktion – Windows 7 zum Vorbestellpreis von 49,97 Euro – entpuppte sich als Kundenveralberung. Bei Amazon brach pünktlich zum Verkaufsstart unter dem Kundenansturm der Server zusammen, allerdings hatte man laut HAZ ohnehin nur 1.500 Lizenzen anzubieten. Bei anderen Händlern sah es ähnlich aus, hier hatte man teilweise nur 500 Lizenzen zu verteilen. Da nur sehr wenige (Groß)Händler überhaupt Lizenzen verkaufen „durften“, dürfte sich die Gesamtanzahl Deutschland „zugestandener“ Lizenzen so bei 5000 (nach unbestätigten Berichten 7500) bewegt haben. Dann wird aus Veralberung Verarschung.

Nach 4 (in Worten: vier) Minuten war bei Amazon das Kontingent bereits aufgebraucht (Heise) und die Kunden konnten wieder zum regulären Mondpreis von 120 Euro vorbestellen. Hätte man diese Aktion in eine Verlosung umgewandelt, würden Kunden die Veranstaltung als das hinnehmen, was sie offenbar auch war: ein netter Marketing-Gag. So hat Amazon neben ein paar EDV-Problemen (etwa ein fehlender Transaktionsmechanismus bei gleichzeitigen Bestellungen und begrenztem Artikelvorrat, das ist aber leider bei denen nichts Neues) eine Vielzahl ziemlich erboster Kunden, die sich zunächst in Amazons Windows7-Produktbewertungsseite und anschließend im zugehörigen Kundenforum austobten. Daß man nur eine eng begrenzte Stückzahl bekommen würde, wußten Händler wie Amazon vorher.