OpenOffice-Menüs anpassen

Freitag, 26. Mai 2006

OODiesmal nicht in ihrem Blog, sondern auf searchopensource.com schreibt Solveig Haugland über Easing migration with the OpenOffice.org menu and toolbar configuration tools. Der ämüsante Teil zuerst: Die Migration von M$office zu OpenOffice wird als großes Upgrade verkauft. Man ändert alle OOo-Menüs M$-like um um schiebt den Benutzern das als Microweichs neueste Wunderwaffe unter. Den Berichten eines ihrer Leser zufolge verlief dadurch diese Art der Migration verhältnismäßig reibungslos. ;-)

Netter Einstieg, wiederum ein sehr informativer Artikel. Anpassen von OOo-Menüs und Toolbars, vom Erstellen eigener Menüs und Tastaturkürzel und die Verteilung der veränderten Konfiguration auf viele Maschinen.

I like teaching toolbar configuration in class, because it’s one of those features that’s both useful and fun. There’s an enjoyable feeling of power that comes from totally changing how an application looks, in a matter of minutes.

Genau, Spaß machen soll es schließlich auch.

Bristol wechselt zu StarOffice

Dienstag, 28. Februar 2006

tuxDie englische Stadt Bristol migriert ihre Office-Infrastruktur mit 5.500 Arbeitsplätzen von (hauptsächlich) Microweich Office zu Suns StarOffice. Gründe waren einmal Microweichs Lizenzpolitik, als auch das offene Dateiformat von StarOffice. Der Artikel auf O’Reillys linuxdevcenter.org beschreibt das Vorgehen und die Widerstände, die sich im Verlauf der Migration ergaben. Nicht zuletzt der Support von Sun und deren Hilfe bei der Erarbeitung individueller Lösungen sowie die TCO (Total Cost of Ownership) gaben den Ausschlag.

Interessant sind die weiterführenden Links, insbesondere zu Seiten der Open Source Academy, die einigen Lesestoff zum Thema bereithält. Die OSA fördert und berät beim Einsatz von Open Source Software in britischen Lokalverwaltungen. Interessanter Stoff dabei: Building a Business Case for StarOffice or OpenOffice.org

Reichlich Dokumentation zum Migrationsprojekt der Stadt Bristol findet man über die OSA unter Bristol City Council, das sieht nach einer kleinen Fundgrube aus: Trainingsmaterial für die Mitarbeiter, Videos, Dateien und Macros pp., und:

Bristol is also offering Council officers the opportunity to visit Bristol, meet the implementation team, ask questions about the challenges faced and solutions we have developed, and hear from users who have been through the migration to StarOffice.

Gruppenmigration zu OpenOffice

Montag, 27. Februar 2006

OpenOfficeAus der beliebten Reihe “Migration zu OpenOffice vorschlagen und lebend entkommen” ein paar Tipps von Solveig Hauland Transitioning a Team of People to OpenOffice.org: Updated 2006. Ihr Blog-Artikel beschäftigt sich diesmal weniger mit technischen Aspekten, sondern gibt Hinweise auf mögliche Widerstände, Gruppendynamik, eigene Planung, wie man Verbündete gewinnt und wie man den Benutzern ihr neues Arbeitswerkzeug schmackhaft machen könnte. Und wenn man sich nicht blind in das große Abenteuer stürzt, kommt irgendwann der große Tag:

As promised, make it happen. Take the other office suite off all desktops (…). People will use what’s familiar, if they can.

Und dann, wie gesagt, lebend entkommen. Wie das geht, steht demnächst in diesem Blog. Oder auch nicht (s.o.).

e-Government unter LAMP und Typo3

Dienstag, 21. Februar 2006

tuxEine Reihe von Lokalverwaltungen im US-Bundesstaat Colorado migriert momentan ihr e-Government-System  nach Open Source rsp. LAMP (Linux / Apache / MySQL / PHP) und dem freien Content-Managementsystem Typo3. Erste Versuche laufen zur Zeit im Beta-Stadium, das Projekt nennt sich The Northwest Colorado Open eGov Project. Die Software und begleitende Dokumentation ist (demnächst) frei erhältlich. Man erhofft sich dadurch auch, daß weitere Verwaltungen umsteigen und eigene Module dem Projekt beisteuern können. Das fertige System soll im Mai 2006 starten. Ein Interview mit dem Projektverantwortlichen der Gemeinde Steamboat Springs gibt es hier.

Desktop-Migration Erfahrungsbericht

Dienstag, 14. Februar 2006

In seiner Kolumne auf searchopensource.com vom 9.2.2006 Two ways Microsoft sabotages Linux desktop adoption schreibt der Autor Jan Stafford über einige Projekte, in denen nicht nur die Server auf Linux umgestellt wurden, sondern auch die Desktops der meisten Mitarbeiter mit Redhat und OpenOffice2 bestückt wurden.

Während die Servermigration recht erfolgreich verlief, bereitete die Umstellung der Desktops die meisten Schwierigkeiten. Was weniger am Wechsel von Word zu OpenOffice2 lag, sondern an ca. 20% der User, die partout an Word festhalten wollten und das auch weiter benutzten mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das ganze Projekt:

“The OpenOffice migration is floundering, as, once again, some employees have returned to using MS Word. (…) Microsoft’s mindshare with some employees has been harder to overcome than the problems with the table and formatting. Holt now knows that the success of an OpenOffice migration can depend on early identification and deprogramming of employees who are fiercely loyal to MS Office. “Just one person like this may upset the whole project,” he said.”

Als Erfahrungswert der hier zitierten Beratungsgesellschaft steht eine “no-going-back policy” im Bereich der Office-Software. So ähnlich klangen auch die Schwierigkeiten bei der Umstellung im hiesigen Verwaltungsbereich. 50% der Probleme machen “nicht umstiegswillige” Benutzer, die an ihrem M$Office und Win kleben.

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