Für jeden Einsatzzweck eine spezialisierte Live-CD. Ob als Rescue-CD für den Notfall oder für die Sicherheitsanalyse im eigenen Netzwerk – so eine Kollektion ist in vielen Fällen schon die halbe Miete. Noch schöner ist es natürlich, wenn man alles auf einer einzigen Scheibe hätte und beim Booten per Menü wählen könnte, was man denn gerade haben möchte.
Der Artikel LiveCD Collection beschreibt eine mögliche Vorgehensweise, wie man mehrere Linux Live-CDs auf eine DVD bekommt und dann über ein Bootmenü die passende Distribution hochfährt. Ein passendes Skript zur Generierung der DVD findet sich auf der Website.
paperBackPC berichtet, daß sich Micro$ofts neuer Ultra Mobile PC, hergestellt von Samsung, auch mit Linux bestücken läßt, zumindest der Prototyp.
In their testing of a prototype UMPC, UMPCOrigami found that Samsung’s engineers, awaiting the “official” operating system from Microsoft, had taken matters into their own hands and installed Linux in Windows’ place.
Dazu gibt’s auch einen Screenshot. Ist diese Diddelbox doch zu irgendwas nütze. ;) GNOME läuft dort mit einer Auflösung von 800×400. Wie man die Firma aus Redmond kennt, wird es noch ein paar Hardwareänderungen geben, sodaß nur das hauseigene System darauf laufen wird. Sonst wäre das Teil ja der Renner – 1 GHz irgendwas, 60 GB Festplatte, 256 MB Speicher, Touchscreen.
Von der TU Dresden gibt es eine Demo-CD ihres TUD:OS, einer Live-CD auf Basis eines Microkernels. Während bei einem herkömmlichen Linux-System alle Treiber, Hardwarezugriffe und Prozesse durch einen monolithischen und inzwischen sehr großen Systemkern verwalten werden, besteht ein Microkernel-System aus einem sehr schmalen Systemkern, während Treiber und Prozesse in einem voneinander getrennten Bereich laufen.
Das 118 MB große ISO ist auf der Projektwebsite erhältlich, ebenso Konfig-Dateien für den VMware-Player. Als Hardware-Voraussetzung wird ein 1GHz Pentium3 mit 256 MB Speicher genannt, ein paar erhellende Erläuterungen stehen inwischen auch auf pro-linux.
AltHack.com hat eine Kurzanleitung, wie man Damn Small Linux (DSL) bootfähig auf einem USB-Stick installiert. Verwendet wird die spezielle Variante DSL-embedded, die ansich eine Version mit/für QEMU ist. Für den USB-Stick wird darüberhinaus noch Syslinux benötigt. Die Installation auf den Stick erfolgt in dieser Beschreibung von Windows aus.
debian-administration.org zeigt in einem Artikel SPAM/Virus Filter on Sarge, wie man einen Mailserver mit Postfix, amavisd-new, clamav, spamassassin, Maildrop und Courier-IMAP aufsetzt. Nach apt-get install wird die Grundkonfiguration des Mailsystems beschrieben (Maildrop, Postfix), Amavisd-new in Grundzügen erklärt sowie auf die Einbindung der Komponenten eingegangen. Eine längere Beschäftigung mit dem Amavis-Teil ist anzuraten.
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