EB4 Beta aka EeeBuntu für Netbooks freigegeben

Dienstag, 09. Februar 2010

Nachdem das letzte Release v3 schon fast ein Jahr her ist, war man bei den EeeBuntus fleißig und wechselte den kompletten Unterbau: Aus EeeBuntu wurde EB und die Basis bildet nun nicht mehr Ubuntu sondern Debian. Als Grund wurde vor allem die bessere Planbarkeit bei Updates genannt, was besonders für die speziellen Hardwareplattformen wichtig sei. So würde Ubuntu zu oft wichtige Basiskomponenten wechseln und hätte darin noch zu viele Bugs.

Die EB4 liegt nun in einer ersten Beta-Version vor für Tester und anderweitig Interessierte. Da die EB-Website im Moment schlecht erreichbar ist, empfiehlt sich der Download über Bittorrent via linuxtracker.org – dort sollte man sich auch die Torrent-Datei holen, da man bei der Version von der EB-Website einen “not authorised torrent”-Fehler erhält. Der Tracker ist nämlich in beiden Fällen derselbe. Soweit das ISO da ist und ausführlichere Release Notes als die kurze Ankündigung, gibt es auch einen Screenshot und ein paar Anmerkungen dazu. Für Nicht-DSLer ist das ISO auch im Tuxpost-Shop erhältlich.

[Update] Als Kernel wird 2.6.32-trunk-686 verwendet, das System beinhaltet OpenOffice 3.1.1, Gimp, gThumb, Xsane, den Banshee Music Player, VLC und Brasero zum Brennen. Bei der Beta handelt es sich (noch) um die Standardversion, d.h. ohne Netbook Remix oder Ähnlichem. An speziellem Artwork hat man sich zunächst zurückgehalten, die Beta ist rein funktional zum Testen da!

eb4

Auf das Bild klicken für den Screenshot in voller Größe (1024×600, öffnet im neuen Fenster).

Bei ausgeschaltetem Wifi startet zunächst keine Netzwerkschnittstelle. Aber da (hier) der EeePC 900A erkannt und die nötigen APCI-Skripte ausgeführt wurden, läßt sich mit Fn+F2 zunächst WLAN starten, woraufhin die Ethernet-Schnittstelle (eth0) scharfgeschaltet wurde. ;-) Worüber sich dann wie gehabt die EB4 vom Router über DHCP die IP-Nummer holte usw. Bevor jemand versucht, das root-Paßwort zwecks näherer Erforschung des Systems zu erraten: Der Menüpunkt “root-Terminal” unter “Accessories” startet des Herrgotts Konsole ohne Paßwortabfrage. Installiert wird die EB4 als Live-CD auf dem USB-Stick beispielsweise mit unetbootin. Zunächst English only. Frohes Testen!

Wie man auf dem Screenshot bei liliputing sehen kann, verstecken sich noch ein paar spezielle Anwendungen im unteren Panel, das nur bei Mausberührung hochklappt. Jaja, so tief war ich mit der Maus nicht gekommen. ;)

Eeebuntu wechselt Basis von Ubuntu nach Debian Unstable

Dienstag, 20. Oktober 2009

Die beliebte Distribution für Netbooks, Eeebuntu, wechselt mit der kommenden Eeebuntu 4.0 die Basisdistribution. Die aktuelle Version 3.0.x basiert noch auf Ubuntu 9.04. Allerdings war es nach Aussage der Entwickler immer schwieriger und wird es mit der Ubuntu 9.10 noch viel schwieriger sein, Ubuntu in angepaßten Varianten anzubieten und mit den ständigen Änderungen Schritt zu halten (besonders dann, wenn man den Fokus auf eine bestimmte Hardware legt). Der Wechsel auf Debian Unstable bringe hier eine größere Flexibilität.

Was auch bedeutet, daß man ein eigenes größeres Repository pflegen muß. Neben der Netbook-Version soll auch eine eigene Desktop-Variante entwickelt werden. Man hat sich also viel vorgenommen (via Pro-Linux.de).

Easypeasy 1.5 freigegeben

Montag, 07. September 2009

Nach den sehr knappen Release Notes ist jetzt auch das ISO der neuen Easypeasy 1.5 Final Release freigegeben, einer modifizierten Ubuntu 9.04 mit angepaßtem Layout (Netbook Remix) und vor allem den benötigten Treibern für diverse Netbooks – und diese nicht ausschließlich für die EeePC-Familie. Gerüchten zufolge soll die 1.5 auch mit dem neueren EeePC 1005x laufen. Bei diesem hatte Asus wieder mal den Typ der Wifi- und LAN-Chips gewechselt, welche nur durch manuelles Gefrickel lauffähig zu bekommen waren (Dank an Deerhunter für den Link). Hier ist noch eine Anleitung, wie man auf dem 1005HA/1008HA die Backports für die Netzwerkunterstützung unter Ubuntu Jaunty einspielt.

Die 1.5 kommt mit “kernel 2.6.30 optimized for netbooks with faster startup built by Martin Bammer”, unterstützt eine ganze Reihe von Netbooks (welche genau geht aus den Release Notes nicht hervor), OpenOffice 3.1, Skype und dem unvermeidlichen Picasa. Download via Sourceforge, für 4 Euro ist die Easypeasy auch als Teil einer EeePC-Distributionssammlung hier im Tuxpost-Shop erhältlich.

Easy Peasy 1.5 Beta1 für Netbooks freigegeben

Dienstag, 16. Juni 2009

Easy PeasyDie erste Beta der aktuellen Easy Peasy Entwicklerversion 1.5 ist freigegeben worden zum allgemeinen Testen. Neu in der 1.5 ist das Ext4-Dateisystem als Standard, OpenOffice 3.1, Thunderbird ersetzt Evolution, Firefox 3.5, eine einfachere Installation und Verbesserungen am allgemeinen Erscheinungsbild. Bei der Installation wird jetzt die komplette interne SSD verwendet, sodaß das altbackene vorinstallierte Xandros gleich fortgefegt wird.

Easy Peasy ist die ehemalige Ubuntu-eee, die sich aus Lizenzgründen bzw. Namensrechten seit Herbst 2008 Easy Peasy nennt. Vorinstalliert ist der Ubuntu Netbook Remix unter Gnome mit diversen Anpassungen für Netbooks (Dialogmenüs, Schriftgrößen, Treiber etc.). Die Beta ist als Download über Sourceforge erhältlich, die Installation des ISOs kann entweder über ein externes DVD-Laufwerk oder via unetbootin über ein USB-Medium erfolgen. Happy Testing.

EeeBuntu 3.0 Standard und NBR freigegeben

Montag, 01. Juni 2009

Eine optimierte Ubuntu für den EeePC namens EeeBuntu ist heute in der Version 3.0 freigegeben worden. Eine abgespeckte Basis-Version ist zwar seit zwei Wochen erhältlich, jedoch bereiteten diverse Bugs in Ubuntu 9.04 sowie viele notwendige Anpassungen an die EeePC-Hardware bei den erweiterten Varianten ein paar Probleme. EeeBuntu 3.0 basiert nun auf Ubuntu 9.04, ISOs für die Basisversion, die erheblich erweiterte Standardversion sowie die Variante mit Netbook Remix Oberfläche gibt es Direktdownload über diverse Mirrorserver oder als Bittorrent-Download über linuxtracker.org (letzteres wird bevorzugt). Release Notes gibt es traditionell nicht, diverse Informationen und freundliche Hilfestellung erhält man über das Forum.

Die Installation via USB-Medium sollte problemlos mit unetbootin gehen. Wie immer der Hinweis, daß es alle drei Version platzsparend auf einer DVD (als ISOs) im Tuxpost-Shop gibt. Selbstsauger fahren mit der Bittorrent-Methode am Besten.