Neu erschienen: Das Dovecot-Buch. POP3/IMAP-Server

Montag, 03. März 2014

DovecotbuchVom Autor der Postfix- und IMAP-Bücher bei Opensourcepress (Peer Heinlein: „Das Postfix-Buch“ sowie „POP3 und IMAP. Mailserver mit Courier und Cyrus“ – das IMAP-Buch hatte ich hier empfohlen) ist als aktuelles Werk ein Handbuch zum IMAP-Mailserver Dovecot erschienen: Dovecot. POP3/IMAP-Server für Unternehmen und ISPs. Preislich liegt es wieder im üblichen Rahmen bei 39,90 Euro für die gedruckte Fassung und 34,99 Euro für das eBook in den Formaten epub, mobi und PDF.

Das Anwendungsspektrum reicht von kleineren Arbeitsgruppen bis hin zu großen Installationen mit „hochverfügbaren Cluster-Systemen für Unternehmen mit einigen tausend Mitarbeitern oder gar als komplexe Infrastruktur mit Direktoren, Caching-Proxies und Active/Active-Setups für Internet Service Provider“. Die High-End-Kapitel wird nicht unbedingt jeder benötigen, jedoch verhält es sich damit wie bei Kapiteln zum Mathematiksatz in LaTeX-Büchern: Kann man vielleicht später mal was draus extrahieren, aber gut zu wissen, wo es bei Bedarf zu finden ist. ;) Wichtig dürfte vor allem der Bereich Planung und Konzeptionierung des Mailsystems sein, aus der Ankündigung: „Gewürzt mit einem umfangreichen Erfahrungsschatz aus zahlreichen Dovecot-Projekten begleitet dieses Buch Administratoren durch die Konzeption, warnt vor Fallstricken und strategischen Fehlentscheidungen und zeigt die Umsetzung der verschiedenen Konfigurationen anhand von konkreten, sofort nachvollziehbaren Anleitungen.“

Eine 16-seitige Leseprobe des Kapitels 9 („Der IMAP-Namespace und Shared Folder“) gibt es als PDF auf der Verlagswebsite. Für die Käufer gibt es noch ein nettes Feature als Zugabe: „Die gedruckte Ausgabe enthält einen persönlichen Zugangs-Code, der Ihnen kostenlos Zugriff auf die Online-Ausgabe dieses Buches gewährt.“ Das kennt man so oder ähnlich von Galileo Computing und war immer sehr praktisch. Angesichts der nur minimalen Kostenersparnis beim eBook würde ich den Kauf der gedruckten Version empfehlen. Bestellen kann man direkt beim Verlag (Print und eBook), beim Buchhändler der Wahl vor Ort oder bei Amazon (Promo-Link). Die Auslieferung beginnt ab 14. März 2014.

Die letzte (dritte) Auflage des Postfix-Buches von 2008 ist übrigens im Moment vergriffen, ggf. sind noch Restauflagen verfügbar. Eine aktualisierte Version soll im Herbst erscheinen. Da sich laut Autor jedoch nicht viel Grundlegendes geändert habe, könne er die ältere Version durchaus noch empfehlen. In der Neuauflage kämen hauptsächlich Kapitel zu High-End-Features und sonstigen Ergänzungen hinzu.

  • [2014,book] bibtex
    Heinlein, P. (2014). Dovecot. POP3/IMAP-Server für Unternehmen und ISPs. München: Open Source Press.
    @BOOK{ heinl2014,
      author = {Peer Heinlein},
      title = {Dovecot. POP3/IMAP-Server f{\"u}r Unternehmen und ISPs},
      year = {2014},
      publisher = {Open Source Press},
      address = {M{\"u}nchen}
    }
  • [2007,book] bibtex
    Heinlein, P., & Hartleben, P. (2007). POP3 und IMAP. Mailserver mit Courier und Cyrus Open Source Press.
    @BOOK{ heinl07, title = {POP3 und IMAP. Mailserver mit Courier und Cyrus},
      publisher = {Open Source Press},
      year = {2007},
      author = {Peer Heinlein and Peer Hartleben}
    }
  • [2008,book] bibtex
    Heinlein, P. (2008). Das Postfix-Buch. Sichere Mailserver mit Linux (3 ed.) Open Source Press.
    @BOOK{ heinl04, title = {Das Postfix-Buch. Sichere Mailserver mit Linux},
      publisher = {Open Source Press},
      year = {2008},
      author = {Peer Heinlein},
      edition = {3}
    }

BSD Magazine 2010-02 erschienen – als kostenloses PDF

Montag, 01. Februar 2010

BSDMagDie neue Ausgabe des inzwischen als reine Online-Version erhältlichen BSD Magazines ist veröffentlicht worden. In der Februar-Nummer 2010 geht es vor allem um den Einsatz von xBSD als Serversystem, u.a. mit:

  • OpenBSD, NetBSD and FreeBSD as file sharing servers – Part 1 – NFS
  • IPsec VPNs An Introduction to IKE and IPsec
  • Secure and stable mailservers with OpenBSD and qmail (Anm.: Das ist eine ganz besondere Konstellation…) ;-)
  • Developing Secure Storages: Now On FreeBSD

Erhältlich als PDF (nach Registrierung für deren Newsletter, den man notfalls auch wieder abbestellen kann) auf der BSD Magazine Website, Link s.o.

Tipp: Zum Download muß JavaScript zugelassen werden, sonst sieht man außer dem Titelbild nichts.

BSD Magazine geht kostenlos online

Freitag, 08. Januar 2010

BSDMagDie (englischsprachige) Printausgabe des BSD Magazine geht ab 2010 online, der kostenlose PDF-Download der aktuellen Ausgabe 2010/01 erfolgt nach Registrierung für den Newsletter, der auch die zukünftigen Ausgaben per Mail verteilen soll. So steht’s jedenfalls auf der Website, also bis auf Weiteres. Inhaltlich wird die Januarausgabe auch Nicht-BSDler interessieren, gibt es doch einen längeren Artikel zum Aufsetzen der Mailserver Postfix und Dovecot (das sollte auf Linux übertragbar sein), ferner „Setting up PC-BSD as a server“ oder „Encrypting the FreeBSD root file system“. Systemübergreifend ist wieder der Beitrag „Using BSD for your Studies“. Eins der schönen Diagramme dort (Netzwerk-Topologie) ist mit Dia erstellt worden, wobei ich mich frage, ob das überhaupt noch weiterentwickelt wird. Auf der Dia-Homepage ist die aktuellste Version aus dem Jahr 2007 (die 0.97 ist zwar von 2009, enthält aber wohl hauptsächlich Bugfixes). Was schade wäre, da besonders die „Stencils“, also die vorgefertigten Symbolbibliotheken gerade für die Darstellung von Netzwerken sehr brauchbar waren. Wer mit „Dia“ nichts anfangen kann: „Dia ist ein Programm zum Zeichnen von strukturierten Diagrammen“, eine Windows-Portierung liegt auf Dia für Windows, eine Windows-Version für den USB-Stick findet man als Bestandteil der PortableApps Suite. Etwas Ähnliches wie Dia gibt es mit yworks (benötigt Java).

Ubuntu-Handbuch von Galileo-Computing auf v9.04 aktualisiert

Sonntag, 05. Juli 2009

UbuntuDas 1120seitige Ubuntu-Handbuch von Marcus Fischer, auf das wir bereits im August 2008 hingewiesen hatten, ist gerade auf Ubuntu 9.04 aktualisiert worden. Dazu wurde es neu strukturiert und komplett überarbeitet:

Neu hinzugekommen sind zahlreiche Kapitel über die vielfältigen Einrichtungsmöglichkeiten eines Servers, aber auch eine sehr umfassende Einführung in den Umgang mit dem Terminal.
Das Universum „Linux“ verändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit, und so wurde ich zu vielen Änderungen eher gedrängt, als dass ich diese konstruktiv beeinflussen konnte. Viele Inhalte wurden obsolet, andere sind hinzugekommen. Ganz neu sind zahlreiche Tipps und Tricks, die dem Einsteiger, aber auch den fortgeschrittenen Benutzern Lösungen für die vielen kleinen Probleme des Ubuntu-Alltags an die Hand geben sollen.

Das Handbuch gibt es im Buchhandel bzw. direkt beim Verlag als Printversion für rund 40 Euro oder als kostenlosen Download (html-Archiv mit ca. 37 MB) auf der Verlagswebsite. Der Download-Link befindet sich auf der Verlagsseite im linken Menü unten. (via pro-linux.de)