Die neue Ausgabe des inzwischen als reine Online-Version erhältlichen BSD Magazines ist veröffentlicht worden. In der Februar-Nummer 2010 geht es vor allem um den Einsatz von xBSD als Serversystem, u.a. mit:
Erhältlich als PDF (nach Registrierung für deren Newsletter, den man notfalls auch wieder abbestellen kann) auf der BSD Magazine Website, Link s.o.
Tipp: Zum Download muß JavaScript zugelassen werden, sonst sieht man außer dem Titelbild nichts.
Die (englischsprachige) Printausgabe des BSD Magazine geht ab 2010 online, der kostenlose PDF-Download der aktuellen Ausgabe 2010/01 erfolgt nach Registrierung für den Newsletter, der auch die zukünftigen Ausgaben per Mail verteilen soll. So steht’s jedenfalls auf der Website, also bis auf Weiteres. Inhaltlich wird die Januarausgabe auch Nicht-BSDler interessieren, gibt es doch einen längeren Artikel zum Aufsetzen der Mailserver Postfix und Dovecot (das sollte auf Linux übertragbar sein), ferner “Setting up PC-BSD as a server” oder “Encrypting the FreeBSD root file system”. Systemübergreifend ist wieder der Beitrag “Using BSD for your Studies”. Eins der schönen Diagramme dort (Netzwerk-Topologie) ist mit Dia erstellt worden, wobei ich mich frage, ob das überhaupt noch weiterentwickelt wird. Auf der Dia-Homepage ist die aktuellste Version aus dem Jahr 2007 (die 0.97 ist zwar von 2009, enthält aber wohl hauptsächlich Bugfixes). Was schade wäre, da besonders die “Stencils”, also die vorgefertigten Symbolbibliotheken gerade für die Darstellung von Netzwerken sehr brauchbar waren. Wer mit “Dia” nichts anfangen kann: “Dia ist ein Programm zum Zeichnen von strukturierten Diagrammen”, eine Windows-Portierung liegt auf Dia für Windows, eine Windows-Version für den USB-Stick findet man als Bestandteil der PortableApps Suite. Etwas Ähnliches wie Dia gibt es mit yworks (benötigt Java).
Das 1120seitige Ubuntu-Handbuch von Marcus Fischer, auf das wir bereits im August 2008 hingewiesen hatten, ist gerade auf Ubuntu 9.04 aktualisiert worden. Dazu wurde es neu strukturiert und komplett überarbeitet:
Neu hinzugekommen sind zahlreiche Kapitel über die vielfältigen Einrichtungsmöglichkeiten eines Servers, aber auch eine sehr umfassende Einführung in den Umgang mit dem Terminal.
Das Universum “Linux” verändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit, und so wurde ich zu vielen Änderungen eher gedrängt, als dass ich diese konstruktiv beeinflussen konnte. Viele Inhalte wurden obsolet, andere sind hinzugekommen. Ganz neu sind zahlreiche Tipps und Tricks, die dem Einsteiger, aber auch den fortgeschrittenen Benutzern Lösungen für die vielen kleinen Probleme des Ubuntu-Alltags an die Hand geben sollen.
Das Handbuch gibt es im Buchhandel bzw. direkt beim Verlag als Printversion für rund 40 Euro oder als kostenlosen Download (html-Archiv mit ca. 37 MB) auf der Verlagswebsite. Der Download-Link befindet sich auf der Verlagsseite im linken Menü unten. (via pro-linux.de)
Im Rahmen des Projektes “nestor – Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen für Deutschland” ist das “nestor Handbuch: Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung” in der Version 2.0 unter der Creative-Commons-Lizenz erschienen. Dabei handelt es sich – soviel zur Vorwarnung – nicht um einen kurzen Ratgeber, wie man Langzeitdaten mal so nebenbei im Schrank archiviert. ;) Die 600seitige Studie gibt einen recht umfassenden Überblick über Ansätze und Möglichkeiten der Langzeitarchivierung, den technischen Stand, Formate, Erhaltungsstrategien, Migration und Zugriffsmöglichkeiten, technischer Workflow u.v.m. Das Handbuch dürfte eher für Leser gedacht sein, die sich beruflich in Firmen oder größeren Institutionen mit diesem Thema befassen müssen, schließlich sind dabei bzgl. der Datenvorhaltung längere gesetzliche Fristen einzuhalten.
Das Handbuch kann in einer gedruckten Version für 24,90 Euro beim Verlag bestellt werden, alternativ ist eine kostenlose PDF-Version auf der Website der Uni Göttingen verfügbar.
Heise hat dazu einen längeren Artikel zum Thema “Langzeiterhaltung digitaler Information bleibt ein ungelöstes Problem” vom 11.6. eingestellt.
@BOOK{ neuroth09,
author = {Heike Neuroth and Achim O{\ss}wald and Regine Scheffel and Stefan Strathmann and Mathias Jehn},
title = {nestor Handbuch: Eine kleine Enzyklop{\"a}die der digitalen Langzeitarchivierung},
publisher = {Verlag Werner H{\"u}lsbusch, Universit{\"a}tsverlag G{\"o}ttingen},
year = {2009},
url = {http://nestor.sub.uni-goettingen.de/handbuch/}
}
Das Sonderheft von LinuxFormat “The Linux Starter Pack” ist für Linux-Einsteiger gedacht – vom Aufsetzen des Systems, ersten Schritten, Konfiguration und Troubleshooting.
“New to the wonderful world of Linux? Looking for an easy way to get started? Download our complete 130-page guide and get to grips with the OS in hours rather than weeks or months. We show you how to install Linux onto your PC, navigate around the desktop, master the most popular Linux programs and fix any problems that may arise.” (tuxradar)
Die ehemals kostenpflichtige Ausgabe ist vom April 2008. Etwas aktueller ist der “Ubuntu Pocket Guide and Reference“, der auch die Ubuntu 8.10 vom Herbst 2008 einschließt. Die PDF-Version ist identisch mit der gedruckten Ausgabe. Und da niemand mehr Handbücher liest, erfreut sich diese Klientel an:
“It’s ideal for those who need vital information on all aspects of using Ubuntu, but who don’t have time to wade through thick documentation.”
Englischkenntnisse sind in in beiden Fällen vonnöten, aber das ist ja generell bei Unix/Linux Voraussetzung. Sollte man meinen. (Links via DistroWatch Weekly)
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