Ubuntu 11.10 Bittorrent-Dateien CDs und DVDs

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Sämtliche Torrent-Dateien der Ubuntu 11.10 „Oneiric Ocelot“ in diversen Spielarten jetzt hier auf den Download-Seiten verfügbar, für CDs und insbesondere DVDs. Die Ubuntu DVD-ISOs sind nur noch 1,6 GB groß.

Ubuntu 11.10

Ubuntu 11.10 mit Unity Desktop
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[Update] Die Alternative zum Unity-Wahn und der großen Unübersichtlichkeit besteht darin, das Paket xubuntu-desktop zu installieren. Man hat dann so in etwa seine bisherige Ubuntu-Arbeitsumgebung (Gnome2, hier: Xfce) zurück. Oder wechselt auf eine andere Distribution, Sabayon 7 mit Gnome-Shell wurde ja bereits kurz vorgestellt (s.u.).

Sabayon Linux 7 mit GNOME 3.2

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Erst kleckert es so einige Wochen vor sich hin, nun kommen die ersten Updates der eher gängigen Distributionen raus. Ganz besonders interessant ist die neue Sabayon Linux 7 in den Varianten für Gnome und KDE. Während man hier KDE in der Version 4.7 ausprobieren kann, hat man mit der Sabayon 7 Gnome Ed. ein Gnome 3.2, dessen Oberfläche stark an Versionen für Netbooks erinnert. Bleibt abzuwarten, ob man mit einer solchen Oberfläche produktiv arbeiten kann – die Omma mit Erstkontakt zu einem Computersystem und leichtem Spieltrieb dürfte aber begeistert sein. Fehlt noch die Unterstützung für Touchscreens.

Die Sabayon ist eine Live-DVD auf Gentoo-Basis mit eigenem Paketsystem und war in der Regel sowas wie „Bleeding Edge“ im Bereich Desktop-Distributionen. Kernel 3.0 mit optimierten Kerneln im Repository, LibreOffice 3.4.3.2, btrfs-Dateisystem native, tonnenweise Updates zur Version 6 etc.

Für jeweils 4 Euro plus Versand im Tuxpost-Shop oder für Selbstsauger die Release-Notes mit Downloadlinks.

Sabayon 7

Auf das Bild klicken für die volle Größe (1024px, im neuen Fenster). Sabayon 7 mit Gnome 3.2-Oberfläche

BackTrack 5 Live-DVD released

Dienstag, 10. Mai 2011

Die BackTrack, so eine Art Quasi-Standard für die Sicherheitsüberprüfung vorzugsweise der eigenen Server und Router, ist in der Version 5 erschienen. Die Live-DVD ist diesmal jeweils 1,5 1,9 GB groß und man hat die Auswahl zwischen einem Gnome- oder KDE-Desktop und 32/64bit-Versionen. Zusätzlich stehen noch VMware-Images bereit. Um die Bandbreite des Projektservers zu entlasten, wird dringend der Download über Bittorent empfohlen – die notwendigen Torrent-Dateien sind über die Projekt-Website (s.o.) erhältlich.

Wie üblich gibt es nur sehr kurze Release-Notes, das BackTrack-Forum sollte daher (u.a.) eine erste Anlaufstelle sein. Demnach ist der Unterbau der Live-DVD eine komplette Neuentwicklung („from scratch“, „Based on Ubuntu Lucid LTS. Kernel 2.6.38, patched with all relevant wireless injection patches“). KDE 4.6 und Gnome 2.6 als Desktop, Metasploit Framework 3.7.0 u.v.m.

Backtrack Bootmode

Boot-Optionen der Backtrack 5: Reiner Textmodus, ohne Netzwerk, kein Einbinden von Laufwerken etc.

Backtrack5 KDE

BackTrack 5 KDE-Desktop mit Spezialmenü, English only. Hier gehts zu den vielen schönen Tools (auf das Bild klicken zur Vergößerung, 800px im neuen Fenster)

Wie werde ich die neue Ubuntu-Scrollbar los?

Samstag, 07. Mai 2011

Nun ist die neue Unity-Oberfläche unter Ubuntu 11.04 nicht jedermanns Sache. Wenn man wieder auf sein gewohntes Gnome alias „Gnome Classic“ umschaltet, bleibt jedoch von den diversen Ubuntu-Desktopverschönerungen die neue rechte Scrollbar übrig. Oder vielmehr die Andeutung einer Scrollbar: Fährt man mit der Maus über diesen schmalen roten Strich, erscheint ein kleines Tool als Overlay mit Pfeilen oben und unten sowie einer kleinen Fläche zum Ziehen mit der Maus. Leider läßt sich dieses neue Feature nicht einfach durch eine Änderung des Themes oder eine einfache Konfigurationsoption beseitigen, sondern dies ist das durchgängige und gewünschte Verhalten bei GTK-basierten Anwendungen – einige Ausnahmen wie Thunderbird oder Firefox sind aus Kompatibilitätsgründen auch noch hardcoded.

Allerdings läßt sich dieser Overlay in den Einstellungen bzw. beim Start des Xservers zentral abschalten. everflux.de hat eine kurze und schmerzlose Lösung gefunden: Im Verzeichnis /etc/X11/Xsession.d/ wird eine Datei mit einem Namen wie 80-disableoverlayscrollbars angelegt (wichtig ist nur die 80 am Anfang) mit dem Inhalt export LIBOVERLAY_SCROLLBAR=0. Das schaltet den neuen Overlay ab und man erhält seine gewohnte Scrollbar zurück. Oder noch kürzer in der Bash (und in einer Zeile):

sudo echo "export LIBOVERLAY_SCROLLBAR=0" > /etc/X11/Xsession.d/80-disableoverlayscrollbars