Roter Star, Specht und die Pjöngjang-Festung

Sonntag, 07. März 2010

Pro-Linux hat einen Bericht eines russischen Bloggers über ein nordkoreanisches Linux gefunden:

»Red Star« basiert auf KDE und enthält in der Standardausführung einen auf Firefox beruhenden Browser unter dem Namen »Meine Heimat«, diverse im Lieferumfang von KDE erhältliche Spiele sowie eine Abwandlung von OpenOffice.org unter dem Namen »Wir«. Politisch korrekt heißen der Texteditor »Meine Genossen«, die Antivirus-Applikation »Specht« und die enthaltene Firewall »Pjöngjang-Festung«.

Letztere ist dann wohl “undurchdringlich”. =:-) Jetzt würde mich noch interessieren, wie die “Hackertools” intern genannt werden.

KinderTux 3.03 veröffentlicht – Linux für Kids

Dienstag, 26. Januar 2010

TuxMit der KinderTux v3 erweitert Dieter Schütze seine verdienstvolle Reihe an Live-CDs für 3 bis 12jährige auf Basis von Mandriva um eine spezielle Version für die lieben Kleinen, die erstmals ein Filtersystem (“Internet Kinderschutz” via lokalem Proxy und Whitelists) beinhaltet. In der Grundeinstellung sind zunächst alle Adressen außer denen in der Whitelist gesperrt. Auf dem LXDE-Desktop warten dann startbereit im unteren Panel GCompris, Kartoffelknülch, Tux Paint, Ksudoku, ein Bild- und Dokumentbetrachter etc., über das Menü erreicht man die übrigen Anwendungen wie LXMusic Player, AbiWord oder den Firefox Browser sowie weitere Spiele und Lernprogramme.

Durch die Verwendung des Mandriva-Systems als Unterbau erhält man auch die Segnungen eines abgewandelten Mandriva Control Centers (hier “KinderTux Control Center” genannt) zur Systemkonfiguration sowie für administrative Aufgaben. In einem speziellen KinderTux-Modul hat man die Möglichkeit, auf dem USB-Stick einen Dateikontainer anzulegen, das Live-System dauerhaft auf Festplatte zu installieren oder auf dem USB-Stick eine Mobilversion der KinderTux zu erstellen. Über Mandrivas Softwareverwaltung lassen sich dann weitere Programme wie gehabt installieren. Im KinderTux Control Center hat man ebenfalls Zugang zu den Einstellungen der Kindersicherung, wo man Black- und Whitelists pflegen kann (Tipp: Falls das root-Paßwort “kindertux” nicht angenommen wird, kommt man mit “lerntux” weiter). Die KinderTux 3.03 ist voll kompatibel zur Mandriva 2010.0. Für einen ersten Eindruck sind die diversen Screenshots auf der Projekt-Homepage sehr nützlich. Download ebd., die ISO-Größe beträgt rund 700 MB. Interessenten ohne DSL bekommen die Kindertux u.a. auch hier im Tuxpost-Shop für 3 Euro plus Versand.

openSUSE 11.2 für Schulen

Dienstag, 17. November 2009

Distributionen, die speziell auf die Bedürfnisse von Schulen und Bildungseinrichtungen zugeschnitten sind, gibt es bereits mit der EduBuntu, K12LTSP oder Skolelinux. Die openSUSE-Edu Li-f-e 11.2 auf Basis der aktuellen openSUSE reiht sich hier ein mit den bekannten Zutaten: integrierter LTSP (Linux Terminal Server) zum Aufsetzen einer Client-/Server-Umgebung, diverse “educational apps” und als Novum das Sugar Environment. Hinzu kommen die diversen Goodies der openSUSE 11.2, zusammengefaßt auf rund 3 GB. Diverse Screenshots finden sich auf der Projekthomepage. Die DVD ist als FTP- oder Bittorrent-Download verfügbar und in Kürze auch hier im ISO-Shop.

Ubuntu Ultimate Edition 2.4 released

Samstag, 14. November 2009

Eine aufgebohrte Ubuntu 9.10 voll mit vielen schönen Tools und nettem Artwork als Live-DVD? Die Ubuntu Ultimate Edition 2.4 kommt dem schon ziemlich nahe. Wobei auch hier gilt: Man mag es oder man mag es nicht, und auch diverse Macken der Distribution wurden immer wieder bemängelt. Dabei darf man nicht vergessen, daß es sich bei der Ultimate um eine One-Man-Show von “TheeMahn” handelt, der zum Release-Zeitpunkt auch noch mit Grippe darniederliegt.

Das berüchtigte Listing auf Distrowatch führte wie immer dazu, daß die wenigen Mirror-Server von den Hostern wegen “exzessivem Traffic” recht schnell gesperrt wurden. Ersatzmirrors sind willkommen, sollten aber jeweils 400 Terrabyte an Datenverkehr einkalkulieren. ;-) Der Weg über Bittorrent ist ewig und öd, führt aber eher zum Ziel. Die Torrents sind inzwischen bei linuxtracker.org gelistet mit ausreichend Teilnehmern. Nach erfolgreichem Abschluß sollte man unbedingt die MD5SUMs überprüfen!

Xubuntu 9.10 in neuem Outfit

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Die Xubuntu hatte man längere Zeit eher am Rande verfolgt, denn sonderlich aufregend wirkte die Ubuntu mit Xfce eher nicht. Das hat sich mit der 9.10 etwas geändert. Abgesehen davon, daß einem große Brocken wie OpenOffice erspart bleiben, wird man hier mit Gnumeric und Abiword beglückt und erhält einen recht schicken Desktop.

Xubuntu 9.10

Auf das Bild klicken zur Vergrößerung (1152×864, im neuen Fenster). Xfce 2.6.1 im dunkelblau-schwarzen Gnome-Look sieht richtig gut aus. Unter der Haube hat man dann die weiteren Segnungen der normalen Ubuntu.

Letzte Artikel

Seiten

Kategorien

tuxpost.de

Tuxpost Shop

Frischer Fisch

Powered by Twitter Tools

Buchtipp