Backtrack 4 Final freigegeben

Dienstag, 12. Januar 2010

Nachdem die Backtrack 4 Beta schon eine ganze Weile zum Testen zur Verfügung stand, ist nun die Backtrack 4 Final Release freigegeben worden Im Moment strickt man offenbar noch an der eigenen neuen Website, sodaß ausführliche Release Notes wohl noch nachgeschoben werden. Aus der CD ist eine Live-DVD von rund 1,5 GB Größe geworden. Als Download ist der Weg über Bittorrent empfehlenswert mit derzeit über 500 vollständigen Quellen (und noch weit mehr Leechern).

BackTrack4
Screenshot BackTrack4 Final. Auf das Bild klicken für den Screenshot in voller Größe (1152×864, öffnet im neuen Fenster)

BackTrack ist eine Live-DVD vorzugsweise zum „Penetration Testing“, also der Sicherheitsüberprüfung von Systemen auf Lücken und Einfallstore sowie mehr oder weniger bekannten Schwachstellen.

„BackTrack is a Linux-based penetration testing arsenal that aids security professionals in the ability to perform assessments in a purely native environment dedicated to hacking. Regardless if you’re making BackTrack your primary operating system, booting from a LiveDVD, or using your favorite thumbdrive, BackTrack has been customized down to every package, kernel configuration, script and patch solely for the purpose of the penetration tester. BackTrack is intended for all audiences from the most savvy security professionals to early newcomers to the information security field. BackTrack promotes a quick and easy way to find and update the largest database of security tool collection to-date.“

Frohes Testen. Neben der üblichen ISO-Datei gibt es noch ein VMWare-Image. Empfehlenswert ist die Installation auf ein Flash-Medium wie einem USB-Stick, was auch dem Verwendungszweck entgegenkommen dürfte. Das modulare, an Slax angelehnte, System hat man übrigens aufgegeben. Zur USB-Installation des ISOs als Live-BackTrack wird daher wie gehabt unetbootin benötigt. Wie man die Änderungen des laufenden Betriebs dauerhaft auf dem Stick speichert s. Backtrack 4 – USB/Persistent Changes/Nessus. Das System selbst basiert auf einer Ubuntu 8.10 mit KDE 3.5.10 und eigenem Kernel 2.6.30.9, wobei sämtliche Repositories bei archive.offense-security.com (aka BackTrack) liegen. Wie bei der BackTrack inzwischen üblich, startet das Netzwerk nicht automatisch, sodaß man etwa mit ifup eth0 die Ethernet-Verbindung herstellt usw. Gut zu wissen: User: root, Paßwort: toor.

Selbstverständlich handelt es sich bei den eingesetzten Tools um die vom Gesetzgeber in Beratungsresistenz so geschmähten „Hackertools“, die – auf Wunsch auch menügeführt – hier auf die eigenen Systeme losgelassen werden können (oder auf die der Kunden, die für eine Überprüfung ihrer Systeme zahlen). BackTrack ist in diesem Bereich so eine Art Standard-Distribution.

Für Sprachbegabte gibts hier im Shop eine BackTrack mit japanischer Lokalisierung – die ist dann wie gesagt nur zur Verbesserung der Japanischkenntnisse gedacht… DVD mit 1,6 GB ISO-Größe

Backtrack Konsole
Backtrack 4 in (nicht offizieller!) japanischer Lokalisierung, Konsole (im Framebuffer) nach dem Booten

Artikel vom Dienstag, 12. Januar 2010, 16:31 Uhr in der Kategorie Security. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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4 Comments »

  1. Da die BT Page down ist, hier der Link zum Torrent:
    http://www.linux23.com/torrent/backtrack-4-final:6ab3ab3761ba3133faa5172c7544b72b6f00af87

    Der offizielle BT Tracker ist auch mit drin, ich hab da soeben mit 3,5 MB/s gezogen :D

    Comment: möp – 13. Januar 2010 @ 17:59

  2. Oder linuxtracker.org mit aktuell 1200 vollen Quellen.

    Comment: Thomas Schramm – 15. Januar 2010 @ 20:05

  3. ich habe eine Frage:
    Ich möchte die ganze Zeit beim login beim passwort „took“ (ohne anführungszeichen) eingeben, aber leider tut sich nichts. Kann mia bitte jemand helfen?
    Danke im voraus

    Comment: DenisX – 18. Mai 2011 @ 15:39

  4. toor, nicht took. Ich würde aber gleich auf Version 5 gehen.

    Comment: Thomas Schramm – 18. Mai 2011 @ 16:43

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