Bernie Ecclestone erklärt als Doktor Kartoffel die Welt

Sonntag, 05. Juli 2009

RennTuxZwar hatte man vermutet, daß in der Formel 1 die Herren Ecclestone, Briatore und Mosley, sagen wir mal, intellektuell auf nicht gerade hohem Niveau agieren. Daß dieses Niveau eher im untersten Skalenbereich zu finden ist, zeigt ein Interview Ecclestones mit der Times, nacherzählt auf n-tv. Hitler habe viele Menschen befehligt (was ihm, E., wohl generell immer imponiert), und sei in der Lage gewesen, „Dinge zu erledigen“. Assessment-Center halt – Juden links, Blitzkrieg rechts. Totalitäre Regime bevorzugt er ohnehin, wahrscheinlich weil dort „gehandelt“ wird, ohne wen fragen zu müssen. So hatte er sich seine Formel 1 ja auch mal vorgestellt. Dieser Hitler sei ja gar nicht so schlecht gewesen, nur hatte der irgendwie die Orientierung verloren. Ja, das ist dann natürlich schlecht, und einen Führerschein hatte der Führer bekanntlich auch nicht, vielleicht bekäme er bei E. ja eine Wildcard. Doktor Kartoffel erklärt die Welt. Glaube niemand, in deutschen „Führungsetagen“ ginge es intellektuell anspruchsvoller zu. Auch das ist ein Teil des Problems in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise

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Artikel vom Sonntag, 05. Juli 2009, 14:15 Uhr in der Kategorie Fundbüro. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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