UltraEdit für Linux und MacOS

Donnerstag, 12. März 2009

EditorsEiner des besseren Editoren für Plain Text Dateien unter Windows, UltraEdit von IDM, wird zur Zeit nach Linux und MacOS portiert. Besonders programmierende OS-Umsteiger dürften darüber erfreut sein, bietet der Editor doch unter Windows eine ganze Reihe von Features zur Textbearbeitung, die man nicht mehr missen möchte wie Hex-Modus, Spaltenmodus, Ersetzen in Dateien, Konvertierungen in diverse Formate incl. Unicode, einfaches Bearbeiten von Dateien (native) in verschiedenen Formaten, Definieren externer Tools und Log-Ausgabe in Editor-Fenstern, Konfigurierbarkeit pp. bis hin zum integrierten FTP-Client. Die aufgebohrte Version namens UltraEdit Studio ist eine IDE für diverse Programmiersprachen, kostet aber inzwischen auch den stolzen Preis von 130 Euro.

Wie bei Editoren üblich, lassen sich hier Glaubenskriege führen, wieweit nun der bisherige Linux-Lieblingseditor diesem Ultradings überlegen ist und was das Ganze eigentlich soll. Am Ende ist es dann schlicht die Gewöhnung an eine bestimmte Arbeitsumgebung, und hier dürfte durchaus ein Markt für dieses Tool vorhanden sein. Bleibt abzuwarten, wie die Preispolitik von Ian Mead (IDM) aussieht. Zuletzt wurden die Windows-Versionen von UltraEdit und UltraEdit Studio, von denen auch deutsche Lokalisierungen gepflegt werden, immer teurer, sodaß der reine Editor in der Windows-Version bei mittlerweile 50 US-Dollar liegt.

Eine bebilderte Feature-Tour gibt es hier.

Artikel vom Donnerstag, 12. März 2009, 14:31 Uhr in der Kategorie Software. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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