Symantec-Chef redet sich um Kopf und Kragen

Samstag, 18. Oktober 2008

SecIn einem Interview mit den VDI-Nachrichten redet sich Symantec-Chef John W. Thompson um Kopf und Kragen. Laut golem.de schwadroniert er über IP-Adressen und Nutzerprofile:

„Man schaut, was ist das für ein Anwender, welche Seiten hat er besucht, welche Gefahr geht von ihm aus“, sagte John W. Thompson den VDI Nachrichten. „Auf Basis dieser Infos lässt sich dann ein Profil erstellen und Unternehmen können darauf entsprechend reagieren.“

Zum Thema Datenschutz kommt es danach noch übler. Das erzählt der Chef einer Softwarefirma, deren Tools per Definition Schnüffeleien dieser Art unterbinden sollen. Für solche „Hilfsdienste“ baut er aber wohl zukünftig gleich ein paar „Schnittstellen“ in seine „Security-Suite“ ein. Bisher waren Symantec-Produkte die ersten Anwendungen, die von allen Rechnern flogen, die man in die Finger bekam. Allerdings hatte das eher technische Gründe. Jetzt hat man noch einen Grund mehr.

Artikel vom Samstag, 18. Oktober 2008, 20:12 Uhr in der Kategorie Security. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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2 Comments »

  1. […] von sich gibt, dann bin ich doppelt froh, nichts mehr mit denen zu tun zu haben. Da geht es mir wie tuxpost.de. Der Chef des IT-Sicherheitskonzerns Symantec hält es für sinnvoll, IP-Adressen und […]

    Pingback: zeitsturz | Hat Innenminister Schäuble Symantec gekauft? – 18. Oktober 2008 @ 21:28

  2. Symantec und Norton….die Sotfware ist bald für Hilfscheriffs, Besserwisser, Spione und sonstige MöchtegernAgenten…. is mal eine neue Verkaufspraxis/Marketing…. holen wir uns die Spieser denkt sich da jemand…

    Comment: Kangeroo – 19. Oktober 2008 @ 18:17

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