In der Hölle des Call Centers

Samstag, 28. Juni 2008

Kaum hatte es die Telekom geschafft, ihr Technik Callcenter (nicht das allgemeine Callcenter für Kunden) kompetent zu besetzen (sofern man an eine/n dort bereits länger Beschäftigte/n geriet), wird auch schon wieder „outgesourced“ und aufgelöst (Telepolis), ausgegliedert und weniger Geld für mehr Arbeit gezahlt. Was die Fluktuation wieder stark steigen und die Kompetenz stark sinken läßt, aber das lokale JobCenter wird schon für ausreichend Frischfleisch sorgen – an Hartz4-Empfängern besteht ja kein Mangel, und ob die Kandidaten sich auch nur ansatzweise mit der jeweiligen Materie auskennen, ist völlig egal.

Dabei war das Telekom-Call Center Technik verglichen mit anderen Anbietern noch recht erholsam. Die Haupt-Kundenhotline soll an die adm Group gehen, über die der Telepolis-Artikel eine lustige Geschichte erzählt: Innerhalb von 6 Wochen entwickelte besagte Firma für die Telekom-Festnetzsparte eine „maßgeschneiderte Lösung“ für die Kundenbetreuung. Da darf man sich auf den zukünftigen Support freuen. Bleibt noch der Link auf „We don’t support that“ von Kyle Killen – „A tech-support slave tells his hellish tale“.

Artikel vom Samstag, 28. Juni 2008, 17:35 Uhr in der Kategorie Fundbüro. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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