iPhone Simlock geknackt – als Freeware

Mittwoch, 12. September 2007

Nachdem die ersten „Dienstleister“ einen Hack gegen die üppige Gebühr von 100 USD anboten, gibt es nun vom IPhone Development Team (das dürfte nicht das von Apple sein…) eine Freeware, die die Zwangsfixierung auf einen Mobilfunkanbieter und dessen Preise aufhebt. Verfolgt werden kann diese Geschichte u.a. bei Gizmodo. Bleibt abzuwarten, ob damit Apples Geschäftsmodell beim iPhone, auch über die Telefongebühren dem Anwender das Geld aus der Tasche zu ziehen (gerüchteweise 10% vom Umsatz), hinfällig ist.

Ob man sowas im Herbst, wenn dieses Telefon genannte Grafikadventure in die Läden von T-Online kommt, tatsächlich braucht, ist eher mit nein zu beantworten. Der einzige Zweck ist schließlich die Generierung von zusätzlichen Umsätzen (Musik, Programme nur auf Safari-Basis online nutzbar), an denen Apple partizipieren möchte. Software von Drittanbietern bleibt ausgesperrt, und nur mit Hacks will man ja nicht arbeiten. Rein funktional fällt Apples künstlich verkrüppeltes Wunderwerk damit weit hinter die Möglichkeiten anderer Smartphones zurück. (Info kam von PalmAddicts)

[Update] Nach einem Bericht von heise.de, der auf einem Artikel von boingboing.net basiert, sind auch die neuen IPods als Blackbox ausgelegt Während man bisher auch Winamp oder Rhythmbox zum Bestücken des Musikplayers verwenden konnte, ist dafür zukünftig zwingend Apples iTunes zu verwenden.

„Den Berichten zufolge ist die Song-Datenbank jetzt mit einer Prüfsumme gesichert. Nimmt eine andere Software als iTunes Veränderungen an der iTunesDB vor, passen Datei und Prüfsumme nicht mehr zusammen. In der Folge meldet der Player, dass auf dem Gerät gar keine Songs, Videos oder Fotos gespeichert seien.“ (Heise)

Sansa e200Was nur eine Frage der Zeit war, wann Apple den Kunden im apple-eigenen Ökosystem einsperren wird. Die Pinguine von der Tuxpost beschallen sich seit einiger Zeit mit einem SanDisk Sansa der e200-Serie (Bild rechts), der diese ganzen DRM-Einschränkungen nicht hat. Wer sich dafür interessiert: Als Auslaufmodell im Moment als Schnäppchen erhältlich ab ca. 70 Euro (Amazon) mit 2GB Flashspeicher aufwärts, das Gerät läßt sich zum Bestücken wahlweise in den speziellen Modus für Winamp etc. (MTP) als auch in den USB-Laufwerksmodus (MSC) schalten und hat einen Slot für eine mikroSD-Karte. Etwas problematisch ist das Verwenden von Playlisten. Die mp3-Tags sollten zudem eine gewisse Konsistenz aufweisen, da der Sansa-Player aus diesen Daten seine Dateiverwaltung aufbaut. Zudem sollte man eine aktuelle Firmware aufspielen, die u.a. ein Problem mit der Lautstärkeeinstellung behebt: SanDisk Sansa e 250 DAP bei Amazon.

Artikel vom Mittwoch, 12. September 2007, 12:49 Uhr in der Kategorie PDA Hardware. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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