CD-Sammlung mit dem Palm verwalten

Sonntag, 24. Juni 2007

PalmFür die Verwendung bereits vorliegender Daten aus diversen CD-Sammlungstools auf dem Palm bietet sich in das Regel das CSV-Format an, der Output dieser Tools kann dann in die üblichen Datenbank-Programme unter Palm OS importiert werden. Etwas kritisch wird es meist nur, wenn auch die Cover irgendwo untergebracht und vor allem angezeigt werden sollen. Recht nützlich, wenn nicht gerade billig, ist ein Zusatz-Plug-In unter HandDbase 3.x namens ImagePlugin, das die Verwendung mehr oder weniger hoch auflösender Jpegs im Datenbankprogramm ermöglicht. Die Bilder selbst schiebt man am Besten auf die Erweiterungskarte, in der Datenbank gibt man in einem eigenen Datenbankfeld für das ImagePlugin nur Pfad und Dateinamen der Grafik an. Funktioniert gut bei Filmsammlungen, wenn man recht große Cover zur Verfügung hat.

Wer mit dem Palm eine Online-Verbindung aufbauen kann, findet ggf. Gefallen an der Shareware von Jean-François Morreeuw namens AudioManager (7 Euro), einer Verwaltung für CDs und DVDs für Palm OS. Zwar lassen sich zu den einzelnen CDs nicht besonders viele Zusatzdaten eingeben, doch liegt der Witz des Programms darin, daß diverse Amazon-Webservices bei der Eingabe neuer Datensätze abgefragt werden. Wer seltene Cds im Schrank stehen hat, etwa spezielle japanische Import-Varianten, wird die Einbeziehung von Amazon Japan zu schätzen wissen. Umgekeht hat man bei recht verbreiteten Titeln auch gelegentlich die japanischen Tracktitel im Datensatz – ok, man kann nicht alles haben ;) und das Tool hat die Versionsnummer 1.0.4. Neben den üblichen Daten wie Release-Datum, ASIN-Nummer und Trackliste wird auch ein Mini-Cover geholt und in der Programmdatenbank abgelegt (die auch auf die SD-Karte verschoben werden kann).

Und wer keinen TX für die Online-Verbindung und auch keinen großzügigen Datentarif der Mobilfunk-Beutelschneider hat, kann 25 Euro (bei Palmosc.com spart man wie immer 20%) in den PPP-Server von Softick investieren, der als Gateway zwischen der Palme und dem lokalen oder extern Netzwerk fungiert, aber zwingend Windows und den Palm-Desktop rsp. den Palm-USB-Treiber voraussetzt.

Softick PPP allows you to access Internet or Local Area Network from your Palm OS device using your desktop PC as a fast and cheap gateway. Softick PPP was designed to establish PPP sessions over USB connections, but now it supports Bluetooth/Serial and Irda sessions. Using Softick PPP, you can connect to the Internet or local network, browse the Web, get the latest news, chat with friends and read mail from Palm OS devices via USB cradle or cable.

Wer jetzt bei der Kombination Palm, USB und Netzwerk leicht zusammenzuckt, hat richtig geraten – die Konfiguration ist zwar im Prinzip recht simpel, für den ungetrübten Spaß ist wie immer etwas Fummelei notwendig, bis alle Einstellungen soweit passen, daß man recht zügig mit dem AudioManager die CD-Sammlung  via Amazon Webservices vertütet hat. Dann erhält man allerdings, je nach Anbindung, im Gegensatz zum lahmen GPRS-Datenfunk mächtig Speed auf jedem Palm und kann auch mit Palmen ohne spezielle Onlinefunktionen im Internet sörfen.

Tags: | Drucken Drucken
Artikel vom Sonntag, 24. Juni 2007, 00:50 Uhr in der Kategorie Tools. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

«  –  »

Keine Kommentare »

No comments yet.

Leave a comment