tuXlab Linux für Schulen

Dienstag, 12. Dezember 2006

UbuntuInkululeko Technologies bringt diese Woche, gesponsort von der Shuttleworth Foundation, die erste Public Release von tuXlab heraus, einer Distribution speziell für afrikanische Schulen, die auf einer modifizierten Version von Edubuntu basiert. tuXlab ist konzipiert für den Einsatz in Computer-Schulungsräumen mit eher schmalbrüstiger Hardware und setzt daher statt auf Gnome auf XFce als Desktop.

Enthalten ist ebenfalls der Linux Terminal Server (LTSP), der das Booten plattenloser „Thin Clients“ von einem zentralen Server ermöglicht. Neben einer Mini-Ausgabe der Wikipedia hat man mit Schooltool eine webbasierte Schul-Verwaltungssoftware. Für den Schul-Admin (das ist wohl der dafür zuständige Lehrer) gibt es ein webbasiertes Diagnosetool für das System namens Xola. „[Xola] asks the user questions and determines possible causes of the problem. It also includes a simple diagnostics page which is useful for support calls“. Probleme gibt’s wie immer in diesem Bereich mit den Lizenzrechten für diverse Lernmaterialien.

Durch die Unterstützung von Translate.org.za gibt es für viele Applikationen Lokalisierungen in Afrikaans, Xhosa and Zulu. Da sich die gegenwärtige Version sehr stark am Einsatz in Schulen orientiert, soll es 2007 auch eine Version für den Heim- und sonstigen Einsatz geben.

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Artikel vom Dienstag, 12. Dezember 2006, 22:26 Uhr in der Kategorie Distributionen. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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