Berliner Blutwurst

Dienstag, 14. November 2006

TuxWurstDamit ist diesmal keine Berliner Lokalgröße gemeint (ohne Blut träfe es schon eher), sondern der Blutwursttest im Tagesspiegel vom 10.11.2006. Erstaunlich, was manche Fleischer zusammenrühren: „Fest wie Kitt“ und „faserig wie Hackepeter“, mit viel Lebkuchengewürz oder „schien mit Hirse so sehr gestreckt, daß Adlon-Maitre Gerhard Retter von einer Grütze sprach“. Pfui!

Erfreulich ist wieder das gute Abschneiden der Berliner Fleischerei Staroske in der Potsdamer Straße 116 (Tiergarten Süd, hinter Woolworth und Thoben), die, abgesehen von diesem Wursttest, generell eine Empfehlung ist. Neben der hier getesteten „normalen“ Blutwurst hat Staroske immer ein Duo „Berliner Blut- und Leberwurst“ zum Warmmachen oder für die Pfanne. Hervorragend gewürzt, gibt es diese Köstlichkeit alle drei Wochen auch im Angebot für rund 60 Cent pro 100 Gramm. Wer dort nur einkaufen will, sollte die Mittagszeit besser meiden: Staroske hat auch einen sehr gut besuchten Mittags(steh)tisch, zu dem sich diverse Bürohengste und Handwerker der Umgegend einfinden – der Laden ist dann rappelvoll.

Wo wir schon bei Würsten sind: Wo bekommt man in Berlin Weißwürste, die auch nach was schmecken? Bei Kaisers! Kein Witz. ;) Ebenfalls alle drei Wochen annonciert Kaisers eine „Würstchenparade“ (die heißt dort wirklich so). Für 59 Cent gibt es gut schmeckende Weißwürstchen und Regensburger.

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Artikel vom Dienstag, 14. November 2006, 15:38 Uhr in der Kategorie Fundbüro. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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