Chicago migriert von Solaris zu Redhat

Dienstag, 31. Oktober 2006

BusinessNamenswitze über Distributionen und Programme sind eigentlich aus Geschmacksgründen verpönt, aber im Moment kalauern die Hersteller selbst. Oracles, von Redhat umgewidmetes (um nicht den Begriff „geklautes“ zu verwenden),  „Unbreakable Linux“ mußte den Kollaps der Supportseite hinnehmen und war damit „very breakable“ (wahrscheinlich wollte die halbe Welt Oracle-Suport für Umme), während Redhat heute mit der Begrüßungsgrafik „Unfakeable Linux“ aufmachte. Welch obskure Rolle in diesem Action-Thriller Hardware-Hersteller wie HP und Dell spielen, beschreibt ein Artikel auf The Register: Server vendors show Red Hat that Oracle is boss.

Im Unternehmensbereich ist Zahl der Solaris-Serversysteme, die auf Linux umgestellt werden, prozentual bekanntlich erheblich größer als die Zahl der Win-Server, die auf Linux migriert werden. Ein Beispiel für die enormen Einsparungen, insbesondere im Hardwarebereich, zeigt eine Meldung der Principal Financial Group zur Migration der Stadt Chicago im eGovernment-Bereich von Solaris- auf HP-Server unter Redhat Linux. Kostenersparnis im Bereich Infrastrukturkosten bei 85 Prozent – dort werkelte noch richtig schöne und teure Sun-Hardware. Oracle betreibt weiterhin den Support für die Datenbanken (Redhat ist von ihnen ja zertifiziert) und bleibt damit im Geschäft, wahrscheinlich laufen die Systeme bald unter derem „unbreakable“ Linux…

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Artikel vom Dienstag, 31. Oktober 2006, 20:37 Uhr in der Kategorie Migration. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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