Software des Schreckens

Sonntag, 09. Juli 2006

Die 25 schlechtesten Produkte aller Zeiten: „These products are so bad, they belong in the high-tech hall of shame.“. Eine wahre Schreckenskammer hat die Mai-Ausgabe von PC World zusammengestellt, mit Software und Dienstleistungen, die man zu Recht bereits komplett verdrängt hatte. Wer gern gesammelte Verrisse liest, kommt hier auf seine Kosten.

Spitzenreiter ist AOL, die Mailbox mit Internetausgang, gefolgt vom RealPlayer.

AOL succeeded initially by targeting newbies, using brute-force marketing techniques. In the 90s you couldn’t open a magazine (PC Worldincluded) or your mailbox without an AOL disk falling out of it. This carpet-bombing technique yielded big numbers: At its peak, AOL claimed 34 million subscribers worldwide, though it never revealed how many were just using up their free hours.

Viele Kunden konnten nicht kündigen: (Nicht nur) in Deutschland fühlte sich niemand dafür zuständig, Postadressen gab es nicht, Kündigungen wurden schlicht ignoriert und es wurde weiter abgebucht. Geld für das penetrante Marketing war genügend vorhanden, jeder Neukunde wurde mit geschätzten 400-500 DM subventioniert (Freistunden, kostenlose Services). In Apotheken nennt sich sowas Schei* des Monats, wenn lausige Produkte mit viel Marketinggetöse und -geld an den Kunden gebracht werden sollen.

In der Zwischenzeit hat sich das alles erledigt, AOL wird offenbar reiner Content Provider. Ich frage mich nur, mit was.

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Artikel vom Sonntag, 09. Juli 2006, 23:41 Uhr in der Kategorie Software. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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