Texte schreiben mit LyX

Montag, 22. Mai 2006

LyXStructured writing with LyX nennt sich ein längerer Artikel des Free Software Magazine. Autor Terry Hancock geht zunächst auf das Prinzip von WYSIWYM-Systemen ein:

The author of LyX, Matthias Ettrich, calls this approach “what you see is what you mean” (WYSIWYM). However, it’s a philosophy that you will find in many “native” free software text-processing systems everywhere, from online “content management systems” to book publishing. You write what you mean, then you use some type of formatter to create presentation layouts. Sometimes it’s called “structured writing” or “structured authoring. (..) Concentrate on what you are writing, not on how you are going to format it.“

Der Textprozessor rsp. das „Backend“ für LyX ist bekanntlich LaTeX. Wem das direkte Arbeiten im LaTeX-Quellcode nicht sonderlich zusagt, wird schnell Gefallen an LyX finden. Zur Nachbearbeitung läßt sich LaTeX-Code generieren, falls einem das Einfügen spezieller TeX-Befehle oder das Einbinden spezieller Vorlagen nicht ausreicht oder zu umständlich ist. Für das Erstellen mathematischer Formeln (sofern man dieses Feature braucht) ist das Tool ideal, ebenso für das Einbinden von Grafiken und vor allem das Bearbeiten von komplexeren Tabellen. Nur für das „kreative Layouten“ wird zu Recht auf Programme wie Scribus verwiesen.

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Artikel vom Montag, 22. Mai 2006, 11:07 Uhr in der Kategorie LaTeX. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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