Desktop-Migration Erfahrungsbericht

Dienstag, 14. Februar 2006

In seiner Kolumne auf searchopensource.com vom 9.2.2006 Two ways Microsoft sabotages Linux desktop adoption schreibt der Autor Jan Stafford über einige Projekte, in denen nicht nur die Server auf Linux umgestellt wurden, sondern auch die Desktops der meisten Mitarbeiter mit Redhat und OpenOffice2 bestückt wurden.

Während die Servermigration recht erfolgreich verlief, bereitete die Umstellung der Desktops die meisten Schwierigkeiten. Was weniger am Wechsel von Word zu OpenOffice2 lag, sondern an ca. 20% der User, die partout an Word festhalten wollten und das auch weiter benutzten mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das ganze Projekt:

„The OpenOffice migration is floundering, as, once again, some employees have returned to using MS Word. (…) Microsoft’s mindshare with some employees has been harder to overcome than the problems with the table and formatting. Holt now knows that the success of an OpenOffice migration can depend on early identification and deprogramming of employees who are fiercely loyal to MS Office. „Just one person like this may upset the whole project,“ he said.“

Als Erfahrungswert der hier zitierten Beratungsgesellschaft steht eine „no-going-back policy“ im Bereich der Office-Software. So ähnlich klangen auch die Schwierigkeiten bei der Umstellung im hiesigen Verwaltungsbereich. 50% der Probleme machen „nicht umstiegswillige“ Benutzer, die an ihrem M$Office und Win kleben.

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Artikel vom Dienstag, 14. Februar 2006, 19:44 Uhr in der Kategorie Migration. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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