Migrationstools: Versora Progression Desktop

Donnerstag, 02. Februar 2006

tuxIn einem sehr langen Artikel auf Mad Penguin schildert der Autor voller Begeisterung seine Erfahrungen mit dem Migrationstool von Versora. Worum geht’s? Ein gewöhnlicher Windows-Desktop mit M$Office und IE/Firefox soll nach Linux (hier: Linspire) migriert werden. Dazu werden die installierten Windows-Programme gescannt, ebenso die Einstellungen und Daten des Benutzers lokalisiert und anschließend eine Auswahl präsentiert, in der der Benutzer entscheiden kann, was auf die neue Maschine übertragen werden soll.

Eine mehr oder weniger große Datei wandert danach auf die Linux-Maschine (die Erstellung funktioniert auch live übers Netz auf die Zielmaschine), in der das Spiel in umgekehrter Richtung wieder beginnt. Der Windows-Desktop wird in $HOME in etwa nachgebildet (ein paar Einstellungen, Wallpaper), IE-Favoriten wandern nach Firefox, nur die Office-Migration schrumpft auf ein konvertieren der (einiger?) Word-Vorlagen und Einstellungen nach OpenOffice sowie der Outlook-Datei nach irgendwas.

Für Firmenkunden gibt es spezielle Versionen, die standardisiert via Templates ganze Desktop-Migrationsarien gestatten. Kosten für Einzelbenutzer je nach Lizenz 10-30 USD. Konklusio? Wenn die Hälfte des Migrationsproblems die Benutzer sind, die an ihrer gewohnten Windowsumgebung hängen, hat man hier ggf. den Ansatz einer Möglichkeit, das Verfahren zu vereinfachen – Psychologie ist dann die halbe Miete. ;-) Aber auch nur das – das Problem mit der Office-Abhängigkeit (und damit der größte Migrationsaufwand) bleibt weiter bestehen.

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Artikel vom Donnerstag, 02. Februar 2006, 18:49 Uhr in der Kategorie Migration. Sie können Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog senden.

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