Nach längerer Zeit, in der nur russisch lokalisierte Versionen erhältlich waren, kommt mit der Frenzy 1.3 wieder eine englische Version der Live-CD für Sysadmins heraus – deutsche und andere Lokale lassen sich am Bootpromt einstellen.
Frenzy 1.3 ist eine Live-CD auf Basis von FreeBSD 8.1, die sich vor allem an Systemadministratoren richtet, und entsprechend ist auch die Auswahl an Programmen und Tools, die man auf der CD findet. Jede Menge Netzwerk(verwaltungs)-Tools, Forensik, Filerepair-Tools, ClamAV, Perl und Python, Texttools und zur Abwechslung XMMS und mplayer, falls man zwischendurch die Krise bekommt. Frenzy startet ziemlich flott durch bis zur Konsole, über startx geht es dann in Fluxbox. Diverse Tools sind dort übersichtlich sortiert über das Menü (rechte Maustaste) erreichbar.

Erhältlich als “Lite”- (93 MB) und Standard-Version (ca. 630 MB) per FTP-Download, für Nichtsauger auch gegen 3 Euro zzgl. 2 Euro Versand im Tuxpost-Shop.
Nach wochenlangem Hin und Her – die 2010.1-Distribution war im Prinzip bereits fertig – sind die ISOs der Mandriva 2010 Spring (2010.1) freigegeben worden. Ob dies die letzte freie Version von Mandriva sein wird, weiß im Moment noch niemand. Gerüchteweise wird kolportiert, daß Mandriva Bestandteil einer “Vereinigung europäischer Open Source Softwareunternehmen” werden soll, die eher einen OEM- und kommerziellen Exklusiv-Vertrieb planen würden. In diesem Konglomerat irrlichtern auch noch die bisherigen Risiko-Kapitalgeber herum, insgesamt erinnert diese “Performance” an Eiereien im Bereich von TV-Kabelgesellschaften, bei denen es nur um das Fleddern der besten Stücke aus der Gesamtmasse geht. Gegenüber potentiellen Firmenkunden ist dies auch nicht gerade vertrauenserweckend.
Wie dem auch sei: Die Torrents sind über die Mandriva-Server erhältlich in den bekannten Spielarten Mandriva Free (DVD) und Mandriva One (Live-CDs, KDE und GNOME), es wird bereits kräftig geseedet. Basis der 2010.1 sind Kernel 2.6.33.4, KDE SC 4.4.3 etc. Die ISOs sind ebenfalls im Tuxpost-Shop erhältlich.
Die Termine für die kommende Fußballsaison 2010/11 stehen soweit fest, sodaß der Halbjahreskalender für die Zeit Juli bis Dezember 2010 erstellt werden kann. Alle Termine der Fußball-Bundesliga, Länderspiele, DFB-Pokal, Europa League und Champions League (und die Qualifikationstermine dafür) als Halbjahreskalender – jpeg- und gif-Grafik in jeweils zwei Auflösungen.

fussballkalender2010b1.jpg (343.4 KiB, 161 Hits)
Fußball-Halbjahreskalender Juli bis Dezember 2010, Auflösung 1754 x 1240 px
fussballkalender2010b2.jpg (933.8 KiB, 103 Hits)
Fußball-Halbjahreskalender Juli bis Dezember 2010, Auflösung 3508 x 2480 px
Als gif-Grafik wirkt die Schrift ggf. etwas schärfer:
fussballkalender2010b1.gif (218.8 KiB, 112 Hits)
Fußball-Halbjahreskalender Juli bis Dezember 2010, Auflösung 1754 x 1240 px
fussballkalender2010b2.gif (551.2 KiB, 85 Hits)
Fußball-Halbjahreskalender Juli bis Dezember 2010, Auflösung 3508 x 2480 px
Dazu passend alle Termine als Kalenderdatei für Sunbird/Lightning sowie alle Programme, die ics-Kalenderdateien importieren können:
fussballtermine2010.ics (24.5 KiB, 369 Hits)
Mozilla Calendar Datei für Sunbird/Lightning u.a. Termine der Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League, Europa League und Länderspiele
Ubuntu 10.04 in diversen Inkarnationen wird gerade auf die Server geschoben. Da diese bald relativ “dicht” sein werden, empfiehlt sich der Download über Bittorrent. Und da die dazu nötigen Torrent-Dateien ebenfalls auf diesen Servern liegen, gibts diese hier im Downloadbereich sortiert nach CD- und DVD-Versionen – veröffentlicht in der Reihenfolge ihres Erscheinens. Außerdem ganz praktisch, hat man doch alle Versionen übersichtlich beisammen. Ich muß die 8 DVDs und etwa 17 CDs ohnehin (über Bittorent) holen… Viel Spaß, und ein paar Screenshots:

Abb. oben: MythBuntu 10.04 mit Xfce-Desktop und integriertem MythTV 0.23. Installierbar als MythTV-Backend oder (als Live-CD) -Frontend. Die MythBuntu ist nur als (installierbare) Live-CD erhältlich.

Abb. oben: Ubuntu mit schickem Desktop-Theme und eher gruseligem Hintergrundbild. Läßt sich aber schnell austauschen, schon zur Vermeidung von Augenschäden. Mono-Hasser können sich richtig austoben und F-Spot, Tomboy und sonstige Mono-Tools so richtig ins Nirvana befördern. Stirb, Pursche!

Abb. oben: Kubuntu 10.04 kommt diesmal nicht in eher spießigem KDE-Blau sondern dezent graublau daher. Das linke untere Widget nennt sich uBlog und ist marketingtechnisch recht geschickt – kann doch der Tester und Nutzer in spe gleich twittern, daß er Kubuntu gestartet hat. “Is ja goil ey”. Ja das ist sehr schön.

Abb. oben: So richtig nett wird es erst mit der oft unterschätzten Xubuntu 10.04. Xfce-Desktop, Gnumeric und Abiword statt OpenOffice, Gimp, Totem Videoplayer und schickem, dabei zweckmäßigem Artwork wäre der Tipp für alle, denen die “großen” Versionen etwas zu “fett” sind.
Und einen neuen Mäuserich als Xubuntu-Maskottchen gibts auch dazu. ;) Zwar hat man bei der Xubuntu diverse Segnungen der “großen” Ubuntus auch bei dieser Variante – was sie gegenüber anderen Xfce-Systemen vielleicht etwas fetter macht – aber was soll’s. Ausprobieren.
Wie immer der Hinweis, daß Nicht-DSLer die Ubuntus hier im Tuxpost-Shop für 3-4 Euro (jeweils) zzgl. Versandpauschale ordern können. Selbstsauger finden alle Torrent-Dateien im Downloadbereich (Menü rechts) unter “Seiten – Ubuntu-DVDs” etc.
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Die auf Ubuntu basierende Distribution für Netbooks EasyPeasy 1.6 (ehemals UbuntuEee) ist veröffentlicht worden, wohl etwas überraschend vor der Freigabe der Mutterdistribution Ubuntu 10.04 am Donnerstag dieser Woche. Download über die Projekt-Haupseite (mit einer Sourceforge-Weiterleitung), ein paar spärliche Release-Notes sowie diverse Screenshots finden sich im EasyPeasy-Wiki. Ein Upgradepfad von der älteren Version 1.5 soll zwar theoretisch möglich sein, jedoch empfiehlt sich erfahrungsgemäß eine frische Installation, da sich auch unter der Haube einiges geändert hat (u.a. neues Bootsystem pp.)
Bevor sich die Screenshots im EasyPeasy-Wiki in voller Pracht entfalten ggf. die Augen zukneifen, zitronengrün ist das Artwork:

Deutsche Sprachpakete müssen ggf. mit apt nachinstalliert werden, zunächst ist das System english only. Enthalten sind OpenOffice, Picasa, Skype sowie diverse Segnungen der kommenden Ubuntu 10.04 wie Integration von sozialen Netzwerken (was man ebenso wie die Netbook-Oberfläche abschalten kann). Das Bild zeigt einen Screenshot der EasyPeasy 1.6 auf einem EeePC 900A (Flash only): Wifi, Webcam und sonstige Hardware werden problemlos erkannt.
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